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Tipps zur Zahnreinigung

Tipps für eine wirksame Zahnreinigung

In den meisten Familien gehört das Zähneputzen zum täglichen Ritual. Während die Kleinsten beim Reinigen der Milchzähnchen noch Unterstützung brauchen, können die großen Geschwister schon allein putzen. Egal ob Erwachsene oder Kinder – eine regelmäßige Zahnreinigung ist Voraussetzung für schöne Zähne und ein strahlendes Lächeln. Die Tipps der HanseMerkur zeigen Ihnen, worauf es bei der Zahnpflege ankommt.

Wer seine Zähne sorgfältig pflegt, hat gut Lachen. Makellose weiße Zähne gehören zu einem gepflegten Erscheinungsbild dazu. Bereits im Kindergarten lernen die Kleinen darum den richtigen Umgang mit der Zahnbürste. Gehören Zahnseide, die regelmäßige Prophylaxe und die richtige Mundhygiene auch im Erwachsenenleben dazu, steht dem strahlenden Lächeln nichts entgegen. Unsere Zähne haben großen Einfluss auf unser Allgemeinbefinden und die Gesundheit des gesamten Körpers – eine gute Zahngesundheit trägt zum Wohlbefinden bei.

10 Tipps zur Zahnreinigung und Zahnpflege

Kleinste Bakterien in der Mundhöhle können eine große Wirkung haben. Es entstehen Ablagerungen auf den Zähnen, die entzündliche Erkrankungen wie eine Parodontitis nach sich ziehen können. Durch eine gute Pflege lässt sich das Risiko für Karies und Zahnfleischerkrankungen deutlich mindern. Neben regelmäßigen Zahnarztbesuchen können Sie selbst einiges zu einer gesunden Mundhygiene beitragen:

1. Zweimal täglich putzen

Putzen Sie die Zähne mindestens zweimal täglich gründlich. Zahnärzte raten, nicht unmittelbar nach dem Essen zu putzen. Saure Lebensmittel greifen den Zahnschmelz an, ideal ist es daher, eine halbe Stunde abzuwarten, bis Sie die Zähne reinigen.

2. Keinen Zahn vergessen

Wichtig ist, beim Putzen keinen Zahn zu vergessen: Idealerweise legen Sie sich Ihre eigene Strategie zurecht. Zuerst den Ober-, dann den Unterkiefer, nach den Kauflächen reinigen Sie die Zahninnenflächen. Bürsten Sie dabei vom Zahnfleisch weg mit leichtem Druck in kreisenden Bewegungen. Die Zahnbürste sollte in einem Winkel von 45 Grad angesetzt werden. Wenn Sie stets nach der gleichen Methode putzen, stellt sich schnell eine Routine ein.

3. Zwischenräume reinigen

Zahnzwischenräume lassen sich mit einer Zahnbürste nicht ausreichend reinigen. Zusätzlich zum Zähneputzen empfiehlt sich die Verwendung von Zahnseide. Damit erreichen Sie auch schwer zugängliche Stellen, die mit einer Bürste nicht optimal gereinigt werden können. Größere Zahnzwischenräume reinigen Sie ausgezeichnet mit einer Interdentalbürste.

4. Passende Zahnbürste verwenden

Achten Sie auf die passende Zahnbürste. Die Bürste sollte nicht zu hart sein, sodass Sie beim Putzen keinen Schmerz verspüren. Ideal sind Bürsten mit einem kleineren Bürstenkopf und Kunststoffborsten. Nach dem Putzen empfiehlt sich ein gründliches Abspülen der Bürste mit Wasser. Um die Bildung von Bakterien zu vermeiden, sollte der Bürstenkopf schnell trocknen. Wechseln Sie die Bürste alle drei Monate. Für Kinder sind spezielle Kinderzahnbürsten ideal. Bei diesen ist der Bürstenkopf kleiner als bei den Zahnbürsten für Erwachsene.

5. Die richtige Zahnpasta

Verwenden Sie eine Zahnpasta mit Fluorid, um Karies vorzubeugen. Fluorid stärkt den Zahnschmelz, so haben Bakterien keine Chance. Bei Kindern werden Zahncremes mit geringerem Fluoridgehalt empfohlen, idealerweise richten Sie sich nach den Packungsangaben. Für Kinder wird eine Zahnpasta mit maximal 500 ppm empfohlen, für Erwachsene 1450 ppm. Zahncremes mit zu groben Putzkörpern reiben den Zahn zu stark ab und schädigen den Zahnschmelz. Ratsam sind Zahncremes mit einem Abrieb zwischen 40 und 70 RDA.

6. Zunge reinigen

Vergessen Sie bei der Zahnreinigung nicht die Zunge. Gerade im hinteren Bereich können Essensreste für die Bildung von Bakterien sorgen. Ein weißlicher Belag ist der ideale Nährboden für Bakterien, die Karies oder Parodontose begünstigen. In der Drogerie erhalten Sie spezielle Reiniger wie Zungenschaber oder eine Zungenbürste. Hilfreich ist auch das Kauen von Brotkrusten oder Obst und Gemüse.

7. Zahnpflegekaugummi

Manchmal reicht die Zeit zum Zähneputzen nicht aus. Verwenden Sie einen speziellen Zahnpflegekaugummi oder einen anderen zuckerfreien Kaugummi, wenn keine Gelegenheit zum Zähneputzen ist. Das Kauen aktiviert den Speichelfluss und beseitigt Säuren, die den Zahnschmelz angreifen könnten.

8. Die richtige Ernährung

Ihre Ernährung hat entscheidenden Einfluss auf die Zahngesundheit. Gerade zuckerhaltige Lebensmittel können die Zähne schädigen. Aber auch gesundes Obst greift mit den enthaltenen Säuren den Zahnschmelz an. Wer stark säurehaltige Lebensmittel zu sich genommen hat, sollte stets mit ausreichend Wasser nachspülen.

9. Kontrolle durch den Zahnarzt

Wichtig ist die Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt. Idealerweise prüft der Profi Ihre Zahngesundheit alle sechs bis zwölf Monate. Kleine Schäden beseitigt der Zahnarzt umgehend, sodass sich daraus keine größeren Probleme ergeben können.

10. Professionelle Zahnreinigung

Neben den Kontrollen empfiehlt sich einmal jährlich die professionelle Prophylaxe beim Zahnarzt. Patienten mit einem erhöhten Parodontoserisiko lassen die Reinigung zweimal jährlich durchführen. Bei der professionellen Zahnreinigung werden hartnäckige Ablagerungen entfernt. Harter Zahnstein wird mittels Ultraschall beseitigt. Zum Abschluss werden die Zähne poliert. Neben der Zahnreinigung erhalten Sie wertvolle Tipps für die Mundhygiene zu Hause.

Vereinbaren Sie bei Ihrer Prophylaxe direkt einen Termin für die nächste Zahnreinigung und die nächste Kontrolluntersuchung. Auf diese Weise stellen Sie eine regelmäßige Kontrolle sicher.

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FAQs rund um Zahnreinigung und Zahnpflege

  • Wie läuft eine professionelle Zahnreinigung ab? Kontrolle und Reinigung

    Mindestens einmal jährlich ist die professionelle Zahnreinigung zu empfehlen. Durch die sorgfältige Reinigung der Zahnzwischenräume und am Zahnfleischsaum werden Beläge und Ablagerungen entfernt, die Sie mit der Zahnbürste nicht erreichen. Der übliche Ablauf der Prophylaxe sieht so aus:

    • Kontrolle durch den Zahnarzt
    • Entfernung von Zahnstein mittels Ultraschall, hartnäckige Beläge werden manuell entfernt
    • Polieren der Zähne
    • Fluoridierung
    • Tipps für die Mundhygiene daheim
  • Wie häufig sollte eine Prophylaxe durchgeführt werden? Einmal jährlich ist Pflicht

    Die Vorsorge sollte mindestens einmal jährlich durchgeführt werden. Handelt es sich um Patienten, die zu Parodontose oder Karies neigen, ist eine häufigere Behandlung zu empfehlen. Hier können zwischen zwei und vier professionelle Zahnreinigungen sinnvoll sein.

  • Wie lange dauert die Behandlung? Dauer richtet sich nach der Zahngesundheit

    Wie lange die professionelle Zahnreinigung, kurz PZR, dauert, ist von der Zahngesundheit des Patienten abhängig. In der Regel dauert die Prophylaxe zwischen 45 und 90 Minuten. Wer regelmäßig zu Hause Zahnseide verwendet und Wert auf eine gute Mundhygiene legt, kann mit einer geringeren Behandlungsdauer rechnen.

  • Wer übernimmt die Kosten der professionellen Zahnreinigung? Mit Zusatzversicherung Kostenübernahme sichern

    Als gesetzlich Versicherter zahlen Sie die Kosten für die Prophylaxe aus eigener Tasche. Haben Sie sich für eine Zahnzusatzversicherung entschieden, werden Ihnen die Leistungen von Ihrer Versicherung erstattet. Wie häufig und in welcher Höhe Ihr Versicherer die professionelle Reinigung übernimmt, ist von der Tarifwahl abhängig. Die HanseMerkur bietet verschiedene Optionen zur Absicherung Ihrer Zahngesundheit. Abhängig von der Variante erhalten Sie zwischen 65 und 130 Euro pro Kalenderjahr. Prüfen Sie hier, welcher Tarif am besten zu Ihren Anforderungen passt.

  • Welche Lebensmittel schädigen den Zahnschmelz? Zucker und Säure vermeiden

    Einige Lebensmittel üben regelrechte Zucker- und Säureattacken auf die Zähne aus. Durch Erosionen wird der Zahnschmelz dauerhaft geschädigt. Dass Zucker schlecht für die Zähne ist, lernen die Kleinsten heute bereits im Kindergarten. Süßigkeiten, Torten und Co. enthalten viel Zucker, der die Zähne schädigt. Aber auch zuckerhaltige Getränke wie Limonaden, die die Zähne beim Trinken umspülen, sind gefährlich.

    Doch nicht nur Zucker begünstigt Zahnerkrankungen, auch säurehaltige Lebensmittel gelten als Übeltäter. Je säurehaltiger ein Nahrungsmittel ist, desto niedriger ist der pH-Wert. Lebensmittel mit einem geringen pH-Wert, wie beispielsweise Zitrusfrüchte, greifen den Zahnschmelz an. Hier die pH-Werte einiger Lebensmittel:

    • Zitronensaft 2,4
    • Essig 2,9
    • Zitronenlimonade 3
    • Apfelsaft 3,2
    • Orangensaft 3,5
    • Sauerkraut 4
    • Cola 4
    • Trockener Weißwein 4
    • Bier 4,5
    • Kaffee 5
    • Joghurt 5
    • Mineralwasser mit Kohlensäure 6
    • Kuhmilch 6,4


    Nach dem Genuss säurehaltiger Speisen neutralisiert der Speichel die gefährliche Säure.

    Tipp: Einmal zerstörter Zahnschmelz lässt sich nicht wiederherstellen! Verwenden Sie nach dem Verzehr säurehaltiger Lebensmittel eine Mundspülung, die das Risiko der Säurebildung reduziert. Zusätzlich festigt Fluorid den Zahnschmelz.

  • Welche Lebensmittel sind zahnfreundlich? Mit Leitungswasser gesund bleiben

    Das Motto „sauer macht lustig“ gilt in puncto Zahngesundheit also nur bedingt. Einige Lebensmittel sind besonders zahnfreundlich. Ernährungsexperten raten, fett- und zuckerhaltige Lebensmittel nur sparsam zu konsumieren. Obst und Gemüse sind gesund, wobei Sie den Säuregehalt im Auge behalten sollten. Oftmals ist es hilfreich, mehrmals täglich Mineral- oder Leitungswasser zu trinken. Alternativ kombinieren Sie stark säurehaltige Lebensmittel mit einem neutralen Produkt wie Milch und neutralisieren auf diese Weise zu viel Säure. Ideal sind Lebensmittel, die den Speichelfluss anregen. Knabbern Sie also einfach einmal eine Karotte oder eine Paprika.

  • Zähne elektrisch oder manuell putzen? Putzen, wie Sie möchten

    Einige schwören auf die elektrische Zahnbürste, andere putzen per Hand. Schneller und einfacher ist die Verwendung einer elektrischen Zahnbürste. Wer mindestens drei Minuten ordentlich putzt, reduziert Zahnbeläge deutlich. Eine Untersuchung von Stiftung Warentest hat ergeben, dass auch manuelles Putzen durchaus effektiv sein kann – wichtig sind die richtige Putztechnik und die Dauer des Putzens. Wichtig bei beiden Varianten ist die sorgfältige Reinigung der Zahnzwischenräume.

Checkliste für Ihre Zahngesundheit

Entwickeln Sie bei der Zahnpflege eine tägliche Routine und sorgen Sie so dafür, dass Bakterien und Co in Ihrem Mund keine Chance haben. Wer dazu noch regelmäßige Kontrolluntersuchungen in Anspruch nimmt und bei der Prophylaxebehandlung hartnäckige Beläge und Verunreinigungen entfernen lässt, macht alles richtig:

Mit einer konsequenten Zahnhygiene erhalten Sie Ihr strahlendes Lächeln – mit der täglichen Reinigung tragen Sie selbst viel zu Ihrer Zahngesundheit bei. Die HanseMerkur unterstützt Sie bei der Zahnpflege mit der passenden Zusatzversicherung. Mit der HanseMerkur an Ihrer Seite erhalten Sie dauerhaft Ihr strahlendes Lächeln!