Zum Inhalt wechseln
Private Krankenversicherung

Private KrankenversicherungPrivate Krankenversicherung

Unsere Produkt-Highlights
  • Individuelle Leistungen
  • Optimale medizinische Versorgung
  • Garantierte Kostenübernahme
Angebot anfordern
Private Krankenversicherung - Platz 1 in der WirtschaftsWoche

Die private Krankenversicherung – Gesundheit nach höchsten MaßstäbenPrivate Krankenversicherung – Gesundheit nach höchsten Maßstäben

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung sind die Leistungen der privaten Krankenversicherung garantiert. Darin liegt einer der größten Vorteile der privaten Krankenversicherung: auch wenn es in der gesetzlichen Versicherung zu Kürzungen kommt, profitieren Sie als Privatversicherter weiterhin von dem Leistungsniveau, für das Sie sich bei Vertragsabschluss entscheiden haben. Die Beiträge richten sich in der privaten Krankenversicherung nicht wie in der gesetzlichen Krankenversicherung nach dem Einkommen, sondern nach dem gewählten Leistungsstandard. Welche weiteren Unterschiede es gibt, finden Sie im Vergleich der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung.

Informationen zur privaten KrankenversicherungInformationen

  • Wer kann sich für die private Krankenversicherung entscheiden? Zielgruppen für die private Krankenversicherung

    Freiberufler und Selbständige sind an keine Einkommensgrenzen gebunden und versichern sich jederzeit in einer privaten Krankenversicherung. Für die Gruppe der Selbständigen und Freiberufler hält die HanseMerkur die Tarife Start Fit und Top Fit bereit. Während der Start Fit Tarif bei ambulanten Leistungen auf das Primärarztprinzip setzt, besteht in der Option Top Fit freie Arztwahl. Beide Tarife bieten bei einem stationären Aufenthalt Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer. Start Fit ist ein Tarif, der umfangreiche  Leistungen zu günstigen Konditionen bietet. Entscheiden Sie sich für den meist gewählten Top Fit Tarif, setzen Sie auf eine ausgezeichnete Gesundheitsvorsorge. Zur Auswahl stehen verschiedene Selbst-behaltstufen. Optionale Leistungserweiterungen wie eine zusätzliche Pflegeabsicherung oder eine Verdienstausfallversicherung stehen zur Disposition.

    Bei einer Existenzgründung ist der Einsteigertarif der Hansemerkur eine sehr gute Alternative. Als Existenzgründer müssen Sie genau kalkulieren und setzen Ihre Mittel gezielt ein. Daher ist die private Krankenversicherung zu moderaten Konditionen zunächst eine gute Entscheidung. Bei erfolgreichem Geschäftsverlauf haben Sie jederzeit die Möglichkeit, in die leistungsstärkere Tarifvariante zu wechseln. 

    Während der berufliche Status Selbständigen jederzeit die Absicherung in einer privaten Krankenversicherung ermöglicht, ist die private Vorsorge bei Angestellten an das Einkommen geknüpft. Liegt das Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze, besteht keine Verpflichtung mehr zur Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung. Als Versicherter haben Sie die Möglichkeit, sich für einen privaten Anbieter zu entscheiden. Angestellte haben bei der HanseMerkur die Wahl zwischen den Optionen Pro Fit und Smart Fit.

    Der Pro Fit-Tarif bietet Topleistungen ohne Selbstbehalt, während Angestellte bei Wahl des Smart-Fit-Tarifs aus verschiedenen Selbstbehaltstufen wählen können. Wer Wert auf einen günstigen Gesundheitsschutz legt, entscheidet sich für den Tarif Pro Fit. Wer als Versicherter ausgezeichnete Leistungen in allen Bereichen bevorzugt, schließt den Tarif Smart Fit. Bei den Tarifen Pro Fit und Smart Fit stehen weitere Leistungserweiterungen wie eine Krankenhaustagegeldversicherung oder eine Aufwertung der stationären Absicherung zur Verfügung. 

    Für Beamte gelten keine Einkommensgrenzen oder andere Bedingungen bei Wahl einer privaten Krankenversicherung. Sie erhalten Beihilfeleistungen ihres Dienstherrn um Krankheitskosten zu decken. Mit einem Beihilfetarif schließen Sie die entstehende Versicherungslücke. Die HanseMerkur sorgt bei Staatsdienern mit der Tarifoption Be Fit für einen umfassenden Versicherungsschutz. Verändert sich der Beihilfeanspruch eines Beamten, ist eine flexible Anpassung des HanseMerkur Be Fit Tarifs möglich. Zusätzlich hat der Versicherer mit Ergänzungstarife im Portfolio, die für eine optimale Erweiterung des bestehenden Beihilfetarifs sorgen.

    Beamtenanwärter oder Referendare haben ebenfalls Anspruch auf Beihilfeleistungen. Die Lücke decken Sie idealerweise mit einer privaten Krankenvollversicherung ab. Im Vordergrund stehen bei einem Einstieg in den Beruf in der Regel kostengünstige Absicherungen. Insbesondere für Beamte auf Widerruf bietet die HanseMerkur eigens kalkulierte Tarife, die eine solide Basisabsicherung versprechen. 

    Studierende können sich zu Beginn ihres Studiums ebenfalls für eine private Gesundheitsvorsorge entscheiden. Zu Beginn des Studiums können sie sich auf Wunsch innerhalb von 3 Monaten nach Beginn von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen und zu einem privaten Versicherer wechseln. Diese Entscheidung gilt unwiderruflich für die gesamte Dauer des Studiums. 

  • Wie erfolgt der Wechsel in die private Krankenversicherung? Sonderkündigungsrechte und Wartezeiten beachten

    Wer als angestellter Arbeitnehmer von der gesetzlichen Krankenversicherung in einen privaten Tarif der HanseMerkur wechseln will, muss mit seinem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegen. Für Selbständige, Freiberufler oder Beamte gilt diese Einschränkung nicht, sie werden jederzeit Mitglied in der privaten Krankenversicherung. Studenten haben ebenfalls die Möglichkeit, einen privaten Vertrag abzuschließen, sie müssen sich in den ersten 3 Monaten nach Studienbeginn von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen und wählen einen privaten Anbieter. 

    Vor dem Wechsel sollte ein gründlicher Vergleich der verschiedenen Optionen stehen – der günstigste Tarif muss nicht der beste sein, denn es kommt besonders auf die jeweiligen Leistungen an. 

    Sind die Bedingungen für einen Wechsel in die private Krankenversicherung erfüllt und Sie haben sich für einen Tarif der HanseMerkur entschieden, folgt die Antragstellung, die mit einer Gesundheitsprüfung einhergeht. 

    Erst wenn Sicherheit besteht, dass die neue Krankenversicherung ein Vertragsverhältnis mit Ihnen eingeht, sollten Sie die alte Versicherung kündigen, damit keine Lücke im Versicherungsschutz entsteht. 

    Die Kündigung der gesetzlichen Krankenversicherung darf frühestens nach 18 Monaten erfolgen. Dann gilt eine Kündigungsfrist von 2 Monaten. Idealerweise übermitteln Sie die Kündigung per Einschreiben. 

    Sonderkündigungsrechte wahrnehmen 
    Ein Sonderkündigungsrecht haben Sie als Versicherter der gesetzlichen Krankenversicherung, wenn Ihre Versicherung den Zusatzbeitrag erhöht oder erstmalig einen Zusatzbeitrag erhebt. In diesen Fällen entfällt die Wartezeit von 18 Monaten und Sie können sofort nach Erhalt des Anpassungsschreibens kündigen. Eine Reduzierung des Leistungsniveaus der gesetzlichen Krankenversicherung rechtfertig kein außergewöhnliches Kündigungsrecht. 

    Sind Sie bereits Mitglied einer privaten Krankenversicherung und wollen zur HanseMerkur wechseln, gilt eine Kündigungsfrist von 3 Monaten bei Ihrem alten Anbieter. Auch hier sollten Sie die Aufnahmebestätigung der HanseMerkur abwarten, bevor Sie eine Kündigung aussprechen. Kommt es bei Ihrem alten Anbieter zu einer Beitragserhöhung, haben Sie ebenfalls das Recht, eine außerordentliche Kündigung auszusprechen. 

    Wartezeiten beachten 
    Entscheiden Sie sich für einen Tarif der HanseMerkur, gelten bestimmte Wartezeiten bevor Leistungen in Anspruch genommen werden können. Wechseln Sie von einem gesetzlichen Versicherer oder einem anderen privaten Vollversicherer zur HanseMerkur, kann die ununterbrochene Versicherungszeit auf die Wartezeit angerechnet werden. 

    Grundsätzlich gilt eine Wartezeit von 3 Monaten, die bei Unfällen entfällt. Auch bei allgemeinen Infektionskrankheiten wie Masern oder Windpocken gilt die übliche Wartezeit nicht. Bei Leistungen für die Zahngesundheit gibt es Wartezeiten von 8 Monaten, wobei bei einigen Tarifen abweichende Fristen von 6 Monaten gelten. Ein Blick in die jeweiligen Versicherungsbedingungen gibt Aufschluss über die jeweils gültigen Wartezeiten. 

    Sind Sie bereits Mitglied einer privaten Krankenversicherung und wollen zurück in die gesetzliche Krankenversicherung, ist das in der Regel nicht möglich. Ab einem Alter von 55 Jahren ist der Rückwechsel grundsätzlich nicht möglich. Lediglich mit einem Einkommen unterhalb der Versicherungspflichtgrenze besteht die Option, von der privaten Kranken­­versicherung zurück in die Gesetzliche zu wechseln. Selbständige können nur durch das Eingehen eines Angestellten­verhältnisses, das ein Einkommen unter der Jahresarbeits­­entgeltgrenze bietet, zurück in die gesetzliche Krankenversicherung. 

  • Welche Einkommensgrenzen gibt es? Die Lebens- und Einkommenssituation entscheidet

    Bestimmte Grenzen der Sozialversicherung haben Einfluss auf die private Krankenversicherung. Auf Basis der aktuellen Einkommensentwicklung setzt die Bundesregierung jährlich neue Versicherungspflicht- und Beitragsbemessungsgrenzen sowie weitere Bezugsgrößen der Sozialversicherung fest. Dabei wird das durchschnittliche Bruttoeinkommen von Arbeitnehmern als Grundlage genommen. Steigen die Löhne und Gehälter, so hebt der Gesetzgeber im Rahmen einer Verordnung die Grenzen an. 

    Die Versicherungspflichtgrenze 

    Arbeitnehmer können sich für eine private Krankenversicherung entscheiden, sofern sie mit ihrem Bruttoeinkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegen. Der Gesetzgeber legt diese Grenze, die auch als Jahresarbeitsentgeltgrenze bezeichnet wird, jährlich neu fest. Wer als angestellter Arbeitnehmer mit seinem Einkommen diese Grenze überschreitet, entscheidet sich entweder für die freiwillige Versicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse oder die private Krankenvollversicherung.

    Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht für diese Arbeitnehmer nicht mehr. Eine Gesundheitsvorsorge muss dieser Angestellte jedoch treffen, in Deutschland besteht die Verpflichtung zum Abschluss einer Krankenversicherung. Wichtig ist, dass Angestellte mindestens 1 Jahr mit ihrem Einkommen über der Grenze liegen. Fallen Sie mit dem Jahreseinkommen unter die Versicherungspflichtgrenze, gilt wieder die gesetzliche Versicherungspflicht. 

    Zudem wurde im Jahr 2003 neben der allgemeinen Versicherungspflichtgrenze auch die besondere Versicherungspflichtgrenze eingeführt. Diese gilt für alle Arbeitnehmer, die am 31. Dezember 2002 mit ihrem Einkommen über der entsprechenden Grenze lagen und privat krankenversichert waren. Für diese Gruppe gilt eine niedrigere Versicherungspflichtgrenze, bei allen anderen Arbeitnehmern wird die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze zugrunde gelegt. 

    In die Einkommensermittlung fließen alle Monatsgehälter des Versicherten sowie Zuschläge wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld ein. Aus dem so ermittelten Bruttoeinkommen ergibt sich ein Arbeitsentgelt unter oder über der Versicherungspflichtgrenze. 

    Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Grenze gilt nur für angestellte Arbeitnehmer, bei Selbstständigen oder Freiberuflern hat die Versicherungspflichtgrenze keine Auswirkungen. Mitglieder dieser Berufsgruppe versichern sich unabhängig von ihrem Einkommen jederzeit in der privaten Krankenversicherung. 

    Die Beitragsbemessungsgrenze

    Eine weitere Größe in der Sozialversicherung ist die Beitragsbemessungsgrenze. Diese Grenze ist nicht mit der Jahresarbeitsentgeltgrenze identisch und markiert die Höhe des Bruttogehalts, bis zu dem die Sozialversicherungsbeiträge prozentual auf das Einkommen gerechnet werden. Das heißt, ein Arbeitnehmer entrichtet für ein Einkommen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze den festgelegten Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, der Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Das Einkommen, das über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, bleibt bei Berechnung der Versicherungsbeiträge unberücksichtigt. 

    Auf die Beiträge in der privaten Krankenvollversicherung hat die Beitragsbemessungsgrenze keinen Einfluss, da die monatlichen Kosten sich nicht auf Basis des Einkommens ergeben. Der Arbeitgeberzuschuss, den Sie als Privatversicherter von Ihrem Arbeitgeber erhalten, errechnet sich jedoch aus der Beitragsbemessungsgrenze. Der Arbeitgeber zahlt den Zuschuss zu Ihrem privaten Krankenversicherungsbeitrag maximal in Höhe des hälftigen Höchstbeitrages der gesetzlichen Krankenkasse. 

    Die Einkommensgrenze beim Basistarif der privaten Krankenversicherung

    Private Krankenversicherer sind gesetzlich verpflichtet, einen Basistarif als Notlagentarif anzubieten. Der Gesetzgeber schreibt in diesem Fall die Leistungen vor, die bei allen Versicherern identisch sind. Der Leistungsstandard orientiert sich an den gesetzlichen Versicherungen. Die HanseMerkur hat ebenfalls einen Basistarif in ihrem Portfolio. Der maximale Beitrag zum Basistarif darf den Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenkasse nicht überschreiten, so dass auch hier der Beitragsbemessungsgrenze eine wesentliche Bedeutung zukommt. 

  • Wie setzt sich der Beitrag zur privaten Krankenversicherung zusammen? Die Faktoren, die zur Beitragskalkulation berücksichtigt werden

    Die Versicherer kalkulieren die Beiträge zur privaten Krankenversicherung nach dem Äquivalenzprinzip. Konkret heißt das: die Versicherten einer Tarifgemeinschaft kommen gemeinsam für die Kosten der Gemeinschaft auf. Die Summe der Versicherungsleistungen muss also der Summe der Beitragseinnahmen entsprechen, damit der Tarif kostendeckend arbeitet. Kommt es zu höheren Ausgaben, werden unter Umständen Beitragsanpassungen notwendig. Die Kalkulation bezieht sich immer auf die gesamte Tarifgemeinschaft und nicht den den einzelnen Versicherten. Auch wenn Sie als Privatversicherter höhere Leistungen aus der HanseMerkur Versicherung abrufen, hat das keine Beitragserhöhung für Sie persönlich zur Folge.

    Folgende Faktoren haben Einfluss auf die Beitragshöhe:

    • der gewählte Leistungsstandard
    • das Alter des Versicherten bei Versicherungsbeginn und
    • der Gesundheitszustand des Versicherten bei Versicherungsbeginn
       

    Wer sich bereits in jungen Jahren für die Gesundheitsvorsorge durch eine private Krankenversicherung entscheidet, profitiert in der Regel während der gesamten Versicherungszeit von günstigeren Konditionen. Eine prozentuale Beitragserhöhung wirkt sich bei einem niedrigeren Beitrag deutlich geringer aus, als bei einem Versicherten, der bereits einen hohen Beitrag zahlen muss.

    Während bis Ende 2012 auch geschlechterspezifische Kalkulationen vorgenommen wurden, dürfen diese Berechnungen nach den Vorgaben des Europäischen Gerichtshof nicht mehr erfolgen. Die privaten Krankenversicherer müssen einen Unisex-Tarif anbieten. Für Bestandsversicherte gelten weiter die bestehenden Tarife, sofern diese nicht in einen Unisex-Tarif wechseln möchten.

    Im Alter steigen die Gesundheitskosten in der Regel an. Damit die Beiträge bei älteren Versicherten nicht zu stark angehoben werden müssen, sorgen sie bereits in jungen Jahren für bezahlbare Beiträge im Alter vor. Die Versicherungen berechnen die Beiträge so, dass sie während der gesamten Laufzeit moderat bleiben. Versicherte zahlen in jungen Jahren Altersrückstellungen, die in den späteren Jahren zur Beitragsreduzierung dienen. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Versicherte seit dem 01. Januar 2000 einen 10 %igen Beitragsaufschlag zahlen müssen. Dieser Aufschlag wird zwischen dem 22. und dem 60. Lebensjahr erhoben. Durch den Aufschlag sollen bezahlbare Beiträge im Alter gewährleistet werden. Die HanseMerkur bietet mit einem speziellen Beitragsentlastungstarif die Möglichkeit, bereits in jungen Jahren eine höhere Vorsorge zu treffen. Versicherte, die sich bereits in jungen Jahren für eine zusätzliche Beitragsentlastung entscheiden, können mit höheren Entlastungsbeiträgen rechnen. Angestellte profitieren bei Wahl dieser Tarife von einem Arbeitgeberzuschuss.

    Zusätzlich zu den Kosten für den gewählten Tarif und die Altersrückstellungen beinhaltet der Versicherungsbeitrag Kosten für die Verwaltung und die Kostendeckung bei den Versicherungsunternehmen. Auf Grundlage der Kalkulationsverordnung müssen private Krankenversicherungen zudem einen sogenannten Sicherheitszuschlag von mindestens 5 % auf die Bruttoprämie (Ihren Beitrag) erheben. Dieser Zuschlag ist für unvorhergesehene Leistungen bestimmt. Werden die Sicherheitszuschläge nicht verwendet, fließt im Rahmen der Beitragsrückerstattung ein Teil wieder zurück an die Versicherten.

    Handelt es sich um einen Versicherten mit Vorerkrankungen, kann die Versicherung einen besonderen Risikozuschlag erheben. Der Versicherte wird dann nicht zu den tariflich vorgesehenen Konditionen versichert, sondern zahlt aufgrund einer bestehenden Erkrankung einen Zuschlag. Die Höhe des Risikozuschlags ergibt sich aus der Art und der Schwere der Erkrankung. Unter Umständen können schwerere Erkrankungen dazu führen, dass bestimmte Risiken bei einer privaten Krankenversicherung vom Leistungskatalog ausgeschlossen werden oder der Versicherte von der Versicherung abgelehnt wird.

    Durch die Wahl eines Selbstbehalts kann der Versicherte die Beitragshöhe direkt beeinflussen. Je höher die Selbstbehaltstufe, desto günstiger wird der Monatsbeitrag. Die Versicherung übernimmt Kosten, die über die Selbstbeteiligung hinausgehen, alle Kosten, die innerhalb des Selbstbehalts liegen, trägt der Versicherte selbst. Die Hansemerkur bietet in den Tarifen verschiedene Selbstbehaltstufen, so dass jeder Versicherte eine individuelle Absicherung wählen kann.

Vorteile der privaten KrankenversicherungVorteile

Welche Vorteile bietet die private Krankenversicherung?

Einer der größten Vorteile der privaten Krankenversicherung ist die bedarfsgerechte Vorsorge. Versicherte zahlen ihre Beiträge nur für Leistungen, die sie tatsächlich beanspruchen wollen. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung gilt in der privaten Krankenversicherung  das Solidaritätsprinzip nicht - die Beitragshöhe ergibt sich aus den Leistungen und dem Gesundheitszustand des Versicherten. Abhängig von der jeweiligen Tarifwahl ergeben sich die monatlichen Kosten – im Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung vollkommen einkommensunabhängig.

Durch die individuelle Tarifgestaltung der HanseMerkur stellen Sie sich Ihren Gesundheitsschutz bestehend aus, ambulanten Leistungen, stationären Leistungen, Leistungen der Zahngesundheit, zusätzlichen Leistungen wie Krankentagegeld, Leistungen bei Kuren und Rehabilitation und Assistance-Leistungen zusammen. Während der Vertragslaufzeit sind diese Leistungen garantiert, Ausschlüsse oder Änderungen des Leistungsstandards gibt es in der privaten Krankenversicherung nicht. Kommt es zu Beitragsanpassungen in den Tarifen können durch einen Tarifwechsel oder den Ausschluss von Leistungen die Beiträge reduziert werden. Die private Krankenversicherung sorgt unter anderem mit Kostenerstattungen für Sehhilfen, Medikamente, Psychotherapie, Zahnersatz oder alternative Heilmethoden.

In der gesetzlichen Krankenversicherung können bestimmte Leistungen nur durch den Abschluss einer Zusatzversicherung abgesichert werden. Privatversicherte schließen diese Leistungen bereits in ihren privaten Tarif mit ein und erhöhen den Leistungsstandard. Insbesondere bei den Leistungen der Zahngesundheit bieten die privaten Versicherer ausgezeichnete Leistungen, die über dem gesetzlichen Niveau liegen. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung ist für Privatversicherte ebenfalls nicht notwendig, da die Tarife diesen Schutz in der Regel einschließen.

Junge und gesunde Versicherte profitieren von attraktiven Einstiegstarifen der HanseMerkur, mit denen eine günstigere Absicherung als in der gesetzlichen Krankenversicherung möglich ist. Durch die Bildung von Altersrückstellungen sorgen die Versicherer für bezahlbare Beiträge im Alter.

In der Regel genießen Privatversicherte bei ambulanten Behandlungen eine bevorzugte Behandlung und profitieren von kürzeren Wartezeiten bei der Terminvergabe. Bei Wahl umfassender stationärer Leistungen besteht bei einem Krankenhausaufenthalt Anspruch auf ein Einbettzimmer und die Behandlung durch den Chefarzt. Hier kommt es darauf an, ob diese Leistungen durch den Tarif abgesichert sind.

Versicherte, die keine Leistungen der HanseMerkur in Anspruch nehmen, können einen Teil der gezahlten Beiträge zurückerhalten. Entscheidend ist, dass keine ambulanten und zahnärztlichen Leistungen abgerufen wurden, stationäre Leistungen beeinflussen die Rückzahlung nicht. Der Versicherer legt die Beitragsrückerstattung für das vorangegangene Kalenderjahr individuell für jede Tarifgruppe fest. Die Rückerstattungen werden durch die Überschüsse finanziert und ergeben sich aus dem Geschäftsergebnis des Vorjahrs. Die Höhe des Rückerstattungsbetrages ist von den leistungsfreien Jahren des Versicherten abhängig. Bei Kindern und Jugendlichen erstattet die HanseMerkur die Hälfte des jeweils festgelegten Betrags. Gerade in diesen Altersgruppen sollte ein Arztbesuch nicht aufgrund der in Aussicht stehenden Beitragsrückerstattung unterbleiben – es ist wichtiger Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Optionale Leistungserweiterungen komplettieren den Gesundheitsschutz der HanseMerkur und sorgen so für eine umfassende Vorsorgeplanung. Besonders vorteilhaft für Versicherte ist der umfangreiche Versicherungsschutz aus einer Hand, der eine langfristige Planung ermöglicht.

Die HanseMerkur RechnungsApp
Rechnungen mobil einreichenRechnungsApp

Rechnungen können schnell mit der HanseMerkur RechnungsApp eingereicht werden. Diese gibt es jetzt mit der neuen Fotofunktion. Arztrechnungen, Rezepte oder Überweisungen können mit einem Klick übermittelt werden. Und das Gute, Sie sind in dem persönlichen Bereich Rechnungsdetails jederzeit über den Bearbeitungsstand Ihrer Rechnung informiert.