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Bei allen medizinischen Fragen wenden Sie sich einfach an die Fachärzte und das medizinische Fachpersonal unseres Gesundheitstelefons unter der kostenfreien Rufnummer: 0800 1121310 (täglich 24 Stunden erreichbar, kostenfrei). Das Leistungsangebot umfasst:

Wissenswertes zu Medikamenten
Medikamente: Niedrige Arzneimittelkosten bei der HanseMerkur

Arzneimittelkosten sind die am stärksten steigenden Kosten im deutschen Gesundheitswesen. Ein Grund hierfür ist der medizinische Fortschritt, der den Patienten zugutekommt. Ein Großteil entfällt auf neue und innovative Wirkstoffe, die beispielsweise zur Behandlung von bestimmten Krebserkrankungen eingesetzt werden. Aber es wird auch immer noch viel Geld für Medikamente ausgegeben, für die es längst kostengünstigere Generika und Biosimilars gibt.

Ob Original- oder Nachahmerpräparat, über 100.000 Arzneimittel sind in Deutschland derzeit auf dem Markt. Für die Zulassung von Medikamenten gibt es Studien, in denen die Wirkungen, aber auch mögliche Neben- und Wechselwirkungen genau dokumentiert werden. Häufig umfassen diese Studien jedoch andere Patientengruppen, als die, bei denen das Medikament später in der Breite und über eine viel längere Zeit eingesetzt wird. Daher sollten unerwünschte Nebenwirkungen und auftretende Beschwerden, die möglicherweise zum Absetzen eines Medikamentes führen, unbedingt gemeldet werden. Diese Meldungen helfen, die Arzneimittelsicherheit zu verbessern. Wenn Sie eine Nebenwirkung melden möchten, haben Sie hier die Gelegenheit dazu. 

  • Generika & Biosimilars:

    Generika (auch als Nachahmer- oder Folgepräparate bezeichnet) sind Medikamente, die auf den Markt kommen, wenn der Patentschutz für ein bestimmtes Originalmedikament abgelaufen ist. Sie enthalten die gleichen Wirkstoffe in derselben Dosis wie das Original und sind hinsichtlich ihrer Qualität mit dem Original vergleichbar.

    Im Unterschied zu chemisch hergestellten Generika sind Biosimilars Folgepräparate von biopharmazeutischen Medikamenten. Biopharmazeutika (auch Biologika genannt) sind biotechnologisch hergestellte Eiweißstoffe, die mittels lebender Zellen hergestellt werden. Sie greifen in die Mechanismen der Krankheitsentstehung ein, indem sie gezielt bestimmte entzündungsfördernde Substanzen des Immunsystems abfangen und ausschalten oder ihre Bindungsstellen blockieren.

    Generika und Biosimilars sind genauso sicher wie die Originalmedikamente: Sie haben in einer Vielzahl von Studien ihre Wirksamkeit belegt und jedes neue Medikament durchläuft eine strenge Prüfung der Zulassungsbehörden, bevor es auf den Markt kommt. Im Unterschied zu den Originalen sind Generika und Biosimilars jedoch deutlich kostengünstiger.

  • Wann ein Generikawechsel sinnvoll ist:

    In vielen Anwendungsgebieten der Medizin, beispielsweise zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Magen-Darm-Beschwerden oder bei psychischen Erkrankungen, sind Generika weit verbreitet. Hier haben wir einige Bespiele für Sie aufgeführt.

    Wenn Sie wissen möchten, ob es auch für die von Ihnen eingenommenen Originalprodukte Generika gibt, fragen Sie einfach beim nächsten Arztbesuch danach. Für allgemeine Auskünfte wenden Sie sich gerne an unsere kostenfreie Arzneimittelberatung unter 0800 – 1121310 (täglich 8 bis 22 Uhr, deutschlandweit kostenfrei).

    Beispiel 1:
    Der Wirkstoff Atorvastatin, der zur Senkung des Cholesterinspiegels eingesetzt wird, kostet als Originalprodukt unter dem Namen Sortis® mit fast 160 Euro das Zehnfache eines günstigen Generikums (jeweils 20 mg/100 Tabletten).

    Beispiel 2:
    Der Wirkstoff Clopidogrel hemmt die Blutgerinnung und wird häufig vorbeugend eingesetzt, um Gefäßverschlüsse zu verhindern. Das Original unter dem Namen Plavix® oder Iscover® kostet mit über 260 Euro fünfmal mehr als ein Generikum (jeweils 75 mg/100 Tabletten)

    Beispiel 3:
    Sartane werden zur Blutdrucksenkung eingesetzt und kommen in der Regel dann zum Einsatz, wenn ACE-Hemmer wie Ramipril nicht vertragen werden. Alle Sartane besitzen den gleichen Wirkmechanismus, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Substanzen sind gering. Originalpräparate kosten häufig dreimal so viel wie ein wirkstoffgleiches Generikum. 

    Beispiel 4: 
    Protonenpumpenhemmer werden zur Verringerung der Magensäureproduktion eingesetzt. Anwendungsgebiete sind Entzündungen der Speiseröhre durch zurücklaufenden Magensaft (Refluxösophagitis) und Geschwüre im Magen-Darm-Trakt. Die Wirkstoffe heißen beispielsweise Omeprazol, Pantoprazol oder Esomeprazol und werden als Originalprodukte unter den Namen Antra®, Pantozol® oder Nexium® verkauft. Generika sind häufig schon für ein Viertel des Preises erhältlich.

  • Wann ein Wechsel auf ein Biosimilar sinnvoll ist:

    Biologische Medikamente sind heute sehr verbreitet und werden bei vielen verschiedenen Erkrankungen eingesetzt. Zu den ersten biologischen Medikamenten gehören die seit Ende der 1990er Jahre zugelassenen TNF-alpha-Blocker, welche die Rheumabehandlung revolutioniert und das Leiden vieler betroffener Patienten gelindert haben. Heute werden sie nach wie vor bei rheumatischen Erkrankungen, aber auch bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und bestimmten Hauterkrankungen eingesetzt.

    Bei einigen Originalmedikamenten sind die Patente abgelaufen und seitdem sind kostengünstige Biosimilars verfügbar. Hier haben wir einige Beispiele für Sie aufgeführt. 

    Wenn Sie wissen möchten, ob es für die von Ihnen verwendeten biopharmazeutischen Medikamente kostengünstige Biosimilars gibt, fragen Sie einfach beim nächsten Facharztbesuch danach. Für allgemeine Auskünfte wenden Sie sich gerne an unsere kostenfreie Arzneimittelberatung unter 0800 – 1121310 (täglich 8 bis 22 Uhr, deutschlandweit kostenfrei).

    Beispiel 1: 
    HUMIRA® enthält den Wirkstoff Adalimumab, der seit Ende 2018 als Biosimilar verfügbar ist. Der Preis für eine Fertigspritze bzw. Fertigpen liegt beim Originals bei ca. 1.000 Euro. Biosimilars kosten etwa 40 Prozent weniger und sind z. B. unter den Namen Imraldi®, Hyrimoz® oder Amgevita® erhältlich. 

    Beispiel 2:
    ENBREL® enthält den Wirkstoff Etanercept, den es seit 2016 als Biosimilar gibt. Diese sind beispielsweise unter den Namen Benepali® oder Erelzi® verfügbar und kosten etwa ein Fünftel weniger als das Original.

    Beispiel 3:
    REMICADE® enthält den Wirkstoff Infliximab, den es seit 2015 als Biosimilar zum Beispiel unter den Namen Flixabi®, Inflectra® oder Zessly® gibt. Auch hier lassen sich bis zu 20 Prozent bei einem Wechsel einsparen. 

    Was sind TNF-alpha-Blocker?
    Im Immunsystem sind verschiedene Botenstoffe für die Entzündungsvorgänge im Körper verantwortlich. Biopharmazeutische Medikamente schalten diese Botenstoffe aus. Dabei gibt es verschiedene Wirkstoffgruppen: TNF-alpha-Blocker verhindern, dass der Tumornekrosefaktor (TNF)-alpha die Entzündungsreaktion anfacht. In der Folge geht die Entzündung zurück, Krankheitssymptome bessern sich und Schmerzen nehmen ab.

    TNF-alpha-Blocker werden bei schweren Autoimmunerkrankungen eingesetzt. Dazu gehören entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, juvenile idiopathische Arthritis, Psoriasis-Arthritis oder Morbus Bechterew, aber auch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

  • Kooperationen mit Arzneimittelherstellern:

    Um den wirtschaftlichen Einsatz von Medikamenten zu fördern, hat die HanseMerkur Krankenversicherung AG mit einigen Arzneimittelherstellern Vereinbarungen über Preisnachlässe getroffen. Mit den Unternehmen AbZ-Pharma, Heumann Pharma, Heunet Pharma, Ratiopharm, Stadapharm und Teva hat die HanseMerkur Krankenversicherung AG eine Kooperation nach §78 Abs. 3 Arzneimittelgesetz (AMG) über das Gesamtsortiment geschlossen. Diese Nachlässe kommen über Rückvergütungen allen Kunden zugute und werden zur Beitragsstabilisierung verwendet.

  • Nebenwirkungen von Arzneimitteln melden:

    Auch bei Arzneimitteln, die schon jahrelang auf dem Markt sind und tausendfach verschrieben werden, kann es sein, dass Nebenwirkungen nicht ausreichend bekannt sind und daher bei der ärztlichen Verordnung nicht berücksichtigt werden können.

    Aus diesem Grund sollte jede beobachtete Nebenwirkung gemeldet werden, um die bestmögliche Arzneimittelsicherheit zu erreichen.

    Sie haben hier die Möglichkeit, schnell, einfach und vertraulich Ihre Nebenwirkungen an den Hersteller sowie die staatlichen Arzneimittelbehörden zu melden und auf Wunsch Ihren Arzt oder Apotheker einzubinden. Ihre persönliche Identität ist zu jedem Zeitpunkt geschützt und Rückfragen seitens der Hersteller werden für Sie persönlich abgewickelt. Diesen Meldeservice bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Portal Nebenwirkungen.de an.

    Wenn Sie eine Nebenwirkung melden möchten, klicken Sie auf den nachstehenden Link und füllen dort das entsprechende Onlineformular aus:

    Jetzt Nebenwirkung melden »

  • Weitere Informationen
    Informationen rund um Arzneimittel und Generika erhalten Sie auf dem Gesundheitsportal der HanseMerkur.
     
    In der Arzneimitteldatenbank erfahren Sie alles Wissenswerte zu verschreibungspflichtigen und freiverkäuflichen Medikamenten. Auch der Preis ist hinterlegt und Sie können nachschlagen, ob es für Ihr Originalpräparat preisgünstige Generika als Alternative gibt.
Pflege – selbstbestimmt entscheiden
Professionelle Unterstützung bei einem Tabuthema

Mit zunehmendem Alter sind wir häufig auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Tritt der Pflegefall ein, ist es schwer für den Betroffenen und seinen Angehörigen, sich auf die neue Situation einzustellen. Viele Fragen stellen sich, das Pflegeangebot ist groß, das rechtliche Umfeld kompliziert und die Angst vor vermeintlich falschen Entscheidungen groß. Wir bieten Ihnen eine Fülle von ausführlichen Informationen.

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Alter und Pflege – ausführliche Informationen

Sie wollen mehr wissen zur barrierefreien Anpassung der eigenen vier Wände oder zu kleinen Hilfsmitteln, die den Alltag erleichtern. Sie haben Fragen zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit, zur Einstufung in die Pflegestufen oder möchten mehr zur Vorsorgevollmacht, zum Betreuungsrecht und/oder zur Patientenverfügung wissen? Dann schauen Sie auf unser Pflege-Spezial im Gesundheitsportal.

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Compass-Pflegeberatung – für privat Kranken- und Pflegeversicherte

Die Compass-Pflegeberatung bietet allen privaten Kranken- und Pflegeversicherten kostenlos eine telefonische Pflegeberatung sowie eine Pflegeberatung vor Ort. Weitere Informationen finden Sie bei www.compass-pflegeberatung.de.

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Pflegeberatung.de – detaillierte Informationen zu Pflegeeinrichtungen

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