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Home Office
Home Office Zuhause produktiv arbeiten
Erfolgreich im Home Office arbeiten

Die Arbeit im Home Office hat viele Vor-, aber auch Nachteile. Trotz der fortschreitenden Digitalisierung stößt man mit dem Thema Home Office bei vielen Arbeitgebern nach wie vor auf Missmut. Jedoch wird es für viele Unternehmen in der aktuellen Krisensituation zu einer unumgänglichen Maßnahme, die sie treffen müssen, um die Mitarbeiter und das Unternehmen zu schützen. Welche Bedenken viele Arbeitgeber gegenüber Home Office haben und wie Sie es meistern, auch zuhause produktiv zu arbeiten, erklären wir Ihnen im folgenden Ratgeber.

Vor- und Nachteile vom Home Office
Vorteile
Nachteile
Habe ich einen Anspruch auf Home Office?

Home Office erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist für viele Arbeitnehmer auch im Bewerbungsprozess ausschlaggebend, jedoch gibt es bisher kein Recht auf Home Office. Viele Unternehmen stehen dem Thema Home Office nach wie vor kritisch gegenüber. Vorgesetzte vermuten oft, dass die Mitarbeiter zuhause nur faul herumsitzen und weniger produktiv arbeiten würden. Allerdings haben Studien ergeben, dass die Leistung durchs Home Office steigt. Dies liegt zum einen an dem meist ruhigeren Arbeitsumfeld. Außerdem arbeiten viele im Home Office länger als sie eigentlich müssten und machen kürzere Pausen. Auch die Zahl der Krankheitstage geht im Home Office zurück. 

Unfälle im Home Office - welche Versicherung greift?
unfallversicherung

Grundsätzlich sind Sie im Home Office ebenso wie am Arbeitsplatz über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Jedoch gilt dies nur, wenn der Unfall während einer Tätigkeit geschieht, die unmittelbar mit Ihrer Arbeit zu tun hat und zu Ihren beruflichen Aufgaben gehört. Fallen Sie zum Beispiel die Treppe hinunter, weil Sie an Ihrem Router die W-LAN-Verbindung überprüfen wollen, die für Ihre Arbeit unumgänglich ist, ist dies über die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt. Fallen Sie jedoch die Treppe hinunter, weil die Waschmaschine fertig ist und Sie die Wäsche in den Trockner umladen wollen, greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Zu diesem Thema gab es schon diverse Urteile des Bundessozialgerichts. Als „eigenwirtschaftliche Tätigkeit“ gilt der Gang zur Toilette oder zum Kühlschrank mit dem Ergebnis: nicht abgesichert. Um immer auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt sich hier eine private Unfallversicherung.

Zur Unfallversicherung
5 Tipps für das Arbeiten im Home Office

Home Office ist nicht so einfach wie es klingt. Auf einmal fehlt der normale Tagesablauf und die Struktur im Alltag, weshalb viele erst einmal schnell überfordert sind. Durch die Corona-Krise stehen viele nun plötzlich vor der Herausforderung, von zu Hause aus arbeiten zu müssen. Wir haben daher 5 wichtige Tipps für Sie aufgelistet, wie Sie auch im Home Office produktiv arbeiten.

Home Office mit Kindern

Jetzt, wo sämtliche Kinderbetreuungseinrichtungen geschlossen sind, von zuhause aus zu arbeiten, klingt erst einmal plausibel. Doch wenn die Kinder sich im Nebenzimmer lauthals streiten oder immer wieder ins Arbeitszimmer kommen, fällt es schwer, sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Denn die Kinder freuen sich oft, dass die Eltern jetzt plötzlich zuhause sind, und verlangen nach deren Aufmerksamkeit. Sie verstehen nicht, dass Mama oder Papa ganz normal arbeiten muss, nur eben von zuhause aus. Gerade jüngere Kinder stellen Mütter und Väter, die jetzt von zuhause aus arbeiten, vor eine große Herausforderung

Im Idealfall haben Sie die Möglichkeit, sich die Kinderbetreuung mit Ihrem Partner zu teilen. Dann kann jeder ein, zwei Stunden ungestört arbeiten und man wechselt sich anschließend ab. Viele Arbeitgeber haben in der momentanen Situation auch großes Verständnis für Mitarbeiter mit Kindern und setzen beispielsweise die tägliche Mindestarbeitszeitdauer aus. Oder der betriebliche Arbeitszeitrahmen für Home Office Tätigkeiten wird verlängert. Dadurch besteht zum Beispiel auch die Möglichkeit, morgens früh oder am späteren Abend, wenn die Kinder im Bett sind, zumindest einige Stunden zu arbeiten. 

Das Kind vor den Fernseher zu setzen, sollte natürlich keine Dauerlösung sein. Jedoch kann dies einem zumindest ein, zwei ruhige Stunden am Tag bescheren, in denen man ungestört arbeiten kann. Die öffentlich-rechtlichen Sender weiten dafür ab dem 16. März nach und nach extra ihr Kinderprogramm aus. Mit Sendungen wie der Maus oder „Planet Schule“ können die Kids auf dem Wege spielerisch sogar noch etwas lernen.

Die Kinder müssen nun auch lernen, sich eine Weile selbst zu beschäftigen - auch wenn Mama oder Papa zuhause sind. Sorgen Sie hierbei für ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten. Wer einen Garten hat, kann dem Kind beispielsweise ein Trampolin aufbauen oder es mit Straßenmalkreide auf der Auffahrt etwas malen lassen. Bestehen diese Möglichkeiten nicht, kann man beispielsweise auf Puzzle oder je nach Alter des Kindes Rätselspiele wie Sudoku zurückgreifen. Mit diesen können die Kinder sich auch in der Wohnung beschäftigen.