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Beitragsrückerstattung

Hier finden Sie Antworten zu den häufigsten Fragen zur Beitragsrückerstattung sowie Vorlagen für das Vorsorgeprogramm.

Beitragsrückerstattung
  • Wie ist die Beitragsrückerstattung geregelt?

    Die HanseMerkur Krankenversicherung hat eine sehr attraktive und einfache Regelung zur Beitragsrückerstattung (BRE) für ihre Vollversicherten. Für das Jahr 2017 erstatten wir Ihnen bis zu 500 Euro als Festbetrag zurück, wenn Sie leistungsfrei bleiben. Damit können Sie Ihren tatsächlichen Aufwand für Ihre Krankenversicherung deutlich senken.

    Die Beitragsrückerstattung wird aus Überschüssen finanziert und ist daher abhängig vom Geschäftsergebnis. Über den finanziellen Umfang entscheidet die HanseMerkur deshalb jährlich neu. Ziel ist es, unsere attraktive Beitragsrückerstattung auch für die folgenden Jahre beizubehalten, denn es ergeben sich daraus eine Reihe von Vorteilen.

  • Vorteile der Beitragsrückerstattung

    • Der Verzicht auf das Einreichen kleinerer Rechnungen zugunsten der Beitragsrückerstattung entlastet die Tarife und führt langfristig zu stabileren Beiträgen.
    • Das gesammelte Einreichen von Arztrechnungen und Rezepten ermöglicht uns eine rationelle und kostengünstige Leistungsregulierung.
    • Die Beitragsrückerstattung ist ein wichtiger Anreiz, kostenbewusst mit den Leistungen des Gesundheitssystems umzugehen. Nicht jeder Schnupfen erfordert einen Arztbesuch.

  • So viel zahlen wir Ihnen zurück
    Beitragsrückerstattung im Überblick

    Ein leistungsfreies Jahr (2017): 200 Euro
    Zwei leistungsfreie Jahre (2016 - 2017): 300 Euro
    Drei leistungsfreie Jahre (2015 - 2017): 400 Euro
    Ab vier leistungsfreien Jahren (2014 - 2017): 500 Euro

    Maximal werden jedoch 50 Prozent des Jahresbeitrags für das Jahr 2017 ausgezahlt. Hat Ihr Versicherungsschutz nach dem 1. Januar 2017 begonnen, kann für das Jahr 2017 leider noch keine BRE gezahlt werden. Sind alle Voraussetzungen (s.u.) erfüllt, zahlen wir Ihnen die BRE im Sommer 2018 automatisch aus.

    Die genannten Beträge gelten unabhängig vom berechtigten Tarif und sind für alle Selbstbehaltsstufen gleich. Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 19 Jahren erhalten die Hälfte des jeweiligen Betrags. Denn gerade bei Kindern ist ein rechtzeitiger Arztbesuch wichtig, um Erkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln zu können, und sollte nicht aus finanziellen Überlegungen unterbleiben.

  • Die praktische Beitragsrückerstattungs-Tabelle

    Tragen Sie eingehende Arzt- und Zahnarztrechnungen und Rezepte in die Beitragsrückerstattungs-Tabelle ein und vergleichen Sie regelmäßig den maximalen Erstattungsbetrag mit Ihrer Beitragsrückerstattung. So behalten Sie den Überblick. (Siehe Download-Bereich)

  • Die wichtigsten Voraussetzungen zur Teilnahme an der Beitragsrückerstattung (BRE)

    Die Höhe der Beitragsrückerstattung wird jährlich von der HanseMerkur neu festgelegt. Die Voraussetzungen werden für jede Person im Vertrag einzeln geprüft.

    Ihr Tarif ist BRE-berechtigt. Zurzeit sind das folgende Tarife: A, A2-A3, A20-A100, BGA, AH, AS0-AS4, KV1-KV4, KVG1-KVG3, KVE1-KVE3, KVS1 und KVS3, KVT1, KVT500, KVT1000 und BSS.
     
    • Sie sind vom 01.01. bis 31.12.2017 in einem BRE-berechtigten Tarif versichert.
    • Für ambulante und/oder zahnärztliche Behandlungen im Jahr 2017 haben Sie keine Rechnungen, Rezepte und dergleichen eingereicht.
    • Sie sind bis zum 30. Juni 2018 bei der HanseMerkur krankenversichert und haben Ihren Vertrag nicht gekündigt.
    • Sie haben Ihre Beiträge stets pünktlich und vollständig gezahlt.
  • Vorsorge inklusive

    Zusätzlich zur Beitragsrückerstattung erhalten Sie alle zwei Jahre unsere neuen Vorsorge-Schecks für wichtige Vorsorgeuntersuchungen. Zusammen mit Ihrem jeweiligen Arzt entscheiden Sie, welche Vorsorgemaßnahmen für Sie am besten geeignet sind.

    Hierzu finden Sie Vorschläge auf den Vorsorge-Schecks, an denen Sie und Ihr Arzt sich orientieren können. Sie können in Absprache mit Ihrem Arzt natürlich auch darüberhinausgehende Vorsorgemaßnahmen durchführen. Unsere Vorsorge-Schecks unterstützen Sie dabei finanziell mit einem festen Betrag!

    Auch die Vorsorge-Schecks werden – wie die BRE – aus Überschüssen finanziert und sind abhängig vom Geschäftsergebnis. Über den finanziellen Umfang der Vorsorge-Schecks entscheidet die HanseMerkur deshalb jedes Jahr neu. Die Vorsorge-Schecks finden Sie im Bereich hier.

  • Vorsorge ganz einfach

    Viele Gesundheitsstörungen haben charakteristische Warnzeichen, die Ärzte mit moderner Diagnostik schon im Anfangsstadium erkennen können. Regelmäßige Vorsorge ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Nur - ab wann ist Vorsorge wichtig, und welche Früherkennungsuntersuchungen sind sinnvoll?

    Unsere Vorsorge-Schecks erleichtern Ihnen den Gang zur Vorsorgeuntersuchung. Wir schicken Ihnen alle zwei Jahre bis zu vier auf Ihr Alter und Geschlecht abgestimmte Vorsorge-Schecks zu. Auf den Schecks sind Empfehlungen zu Art und Umfang der durchzuführenden Untersuchungen genau beschrieben. So weiß Ihr Arzt, welche Untersuchungen er im Rahmen der Vorsorge-Schecks durchführen kann. Für jede Vorsorgeuntersuchung erstatten wir Ihnen mit unseren Schecks einen bereits festgelegten Betrag (z. B. Hausarzt: 150 Euro) - egal, welche Untersuchung bevorzugt wird. Beim Zahnarzt unterstützen wir Sie mit 80 Euro bei Ihrer Vorsorge – professionelle Zahnreinigung inklusive. Eine Leistungsabrechnung hierüber erfolgt nicht. Die Kosten der jeweiligen Arztrechnung zahlen Sie im Gegenzug selbst. Sie müssen uns diese Rechnung daher nicht einreichen.

    Die Vorsorge-Schecks sind in Zusammenarbeit mit unserem Gesundheitsmanagement und unseren beratenden Ärzten entwickelt worden und werden regelmäßig an veränderte Bedingungen angepasst.

  • Was Sie zur Früherkennung wissen sollten

    Mit den Tests und Untersuchungen aus den Vorsorge-Schecks kann Ihr Arzt vorhandene Krankheiten feststellen bzw. Erkrankungen bereits im Frühstadium erkennen. So ist es möglich, Gegenmaßnahmen zu ergreifen und ggf. Therapien einzuleiten, um schwere Erkrankungen zu vermeiden.

    Allerdings muss oft auf unspezifische Faktoren (z. B. erhöhter Cholesterin-Wert) und nicht auf Krankheitssymptome selbst zurückgegriffen werden. Daher ist ein abweichender Wert häufig nur ein Zeichen für ein erhöhtes Krankheitsrisiko und muss nicht bedeuten, dass eine Erkrankung vorliegt.

Vorsorgeprogramm
  • Leistungen beim Hausarzt

    Der Vordruck für den Hausarzt wird ab einem Alter von 35 Jahren ausgegeben und umfasst Vorschläge für die folgenden Untersuchungen zur Erkennung von Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen:

    • Ruhe-EKG und Blutdruckmessung zur Feststellung von Bluthochdruck und Herzerkrankungen (Herzrhythmus- und Frequenzstörungen, Vorhofflimmern oder -flattern, Kammerflimmern, Herzinfarkt)
    • Kleines Blutbild z. B. für Hinweise auf Entzündungen oder Infekte
    • Blutzuckermessung zur Erkennung von Diabetes mellitus
    • BSG (Blutsenkungsgeschwindigkeit) z. B. zur Feststellung von Entzündungen, Infektionen oder Tumoren im Körper
    • Harnsäure für Hinweise auf Gicht / Arthritis, Nieren- oder Blasensteine
    • Harnstoff und Kreatinin z. B. für Hinweis auf Nierenfunktionsstörungen
    • Calcium wichtig für Nerven, Muskeln, Knochenstoffwechsel und Nebenschilddrüse
    • Kalium und Natrium wichtig für die Funktionsfähigkeit aller Zellen im Körper. Hinweis auf Herz-Rhythmusstörungen
    • Gesamt-Cholesterin, HDL, LDL und Triglyzeride zur Erkennung von erhöhtem Arterioskleroserisiko, Gefäßschäden, Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko
    • Gamma-GT, GOT, GPT und Bilirubin z. B. für Hinweise auf Erkrankungen der Galle und der Leber
    • Eisen für Hinweise auf Blutungen, Tumorleiden, chronische Entzündungen und Infekte
       
    Die HanseMerkur unterstützt Vorsorgemaßnahmen beim Hausarzt pauschal mit einem Betrag in Höhe von 150 Euro.
  • Leistungen beim Gynäkologen

    Den Vordruck für Gynäkologen erhalten Frauen ab einem Alter von 35 Jahren. Er beinhaltet Vorschläge für die Untersuchung zur Früherkennung von Krebserkrankungen der Brust, des Genitales, des Rektums und der Haut – einschließlich Erhebung der Anamnese, Abstrichentnahme (und zytologische Untersuchung), Hämoccult-Test und Urinuntersuchung.

    Der Hämoccult-Test ist ein Test auf verborgenes Blut im Stuhl. Er dient u.a. der Früherkennung von Darmkrebs. Darmkrebs ist auch bei den Frauen die zweithäufigste Krebstodesursache. Die Heilungschancen von Darmkrebs sind davon abhängig, in welchem Stadium er erkannt wird.

    Die HanseMerkur unterstützt Vorsorgemaßnahmen beim Gynäkologen pauschal mit einem Betrag in Höhe von 60 Euro.

  • Leistungen beim Radiologen

    Der Vordruck für Radiologen umfasst Vorschläge zur Mammografie und zur digitalen Radiografie für Frauen ab dem 50. bis zum Ende des 69. Lebensjahres.

    Die HanseMerkur unterstützt diese Vorsorgemaßnahmen beim Radiologen pauschal mit einem Betrag in Höhe von 145 Euro.

    Brustkrebs ist nicht nur in Deutschland, sondern weltweit die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Statistisch erkrankt jede elfte Frau im Laufe ihres Lebens daran. Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebstodesursache.

  • Leistungen beim Urologen

    Der Vordruck für Urologen für Männer ab einem Alter von 45 Jahren beschreibt Vorschläge zur Früherkennung von Krebserkrankungen des Rektums, der Prostata, des äußeren Genitales und der Haut, einschließlich Anamnese, Hämoccult-Test und Urinuntersuchung.

    Der Hämoccult-Test ist ein Test auf verborgenes Blut im Stuhl. Er dient u. a. der Früherkennung von Darmkrebs. Darmkrebs ist auch bei den Männern die zweithäufigste Krebstodesursache. Die Heilungschancen von Darmkrebs sind davon abhängig, in welchem Stadium er erkannt wird.

    Der Vordruck für Urologen empfiehlt auch den sogenannten PSA-Test. Damit wird der Anteil von prostataspezifischem Antigen im Blut gemessen. Bei einem erhöhten Wert steigt die Wahrscheinlichkeit für Prostatakrebs. Weitere Untersuchungen müssten dann zur genauen Abklärung folgen.

    Die HanseMerkur unterstützt Vorsorgemaßnahmen beim Urologen pauschal mit einem Betrag in Höhe von 70 Euro.

Fragen und Antworten zur Beitragsrückerstattung (BRE) und zum Vorsorgeprogramm
  • Muss ich einen Antrag stellen?

    Die Auszahlung der Beitragsrückerstattung und die Ausgabe der Formulare für das Vorsorgeprogramm erfolgt automatisch und muss nicht beantragt werden.

  • Kann ich im ersten Jahr meiner Versicherung schon eine Beitragsrückerstattung (BRE) bekommen?

    Ja, sofern es sich bei dem ersten Versicherungsjahr um ein ganzes Kalenderjahr handelt und die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Auszahlung der BRE folgt dann im darauffolgenden Jahr. Sofern die Versicherung unterjährig (also nach dem 1. Januar) begonnen hat, besteht für das erste Jahr kein BRE-Anspruch.

  • Welches Datum auf Rechnungen ist für die Beitragsrückerstattung (BRE) maßgeblich?

    Für die Voraussetzung der Leistungsfreiheit ist das Behandlungsdatum maßgeblich, bei Arznei- und Hilfsmitteln das Bezugsdatum.

  • Bis wann kann ich meine Rechnungen einreichen?

    Die Verjährung beträgt drei Jahre zum Ende des Jahres, in dem Sie die Leistung frühestens von uns hätten verlangen können. Also: Wenn Sie im Jahr 2017 Rechnungen erhalten (hier ist das Rechnungsdatum entscheidend!), können Sie uns diese Rechnungen bis Ende 2020 einreichen.

  • Was versteht man unter Leistungsfreiheit?

    Leistungsfreiheit heißt, dass Sie für ambulante und zahnärztliche Behandlungen aus dem betreffenden Kalenderjahr keine Leistungen von der HanseMerkur erhalten haben. Dazu gehören auch Hilfsmittel (z. B. Brille), Heilmittelanwendungen (z. B. Massagen) und Medikamente. Die Inanspruchnahme von Stationärleistungen schadet nicht!

  • Müssen alle Personen im Vertrag leistungsfrei sein?

    Jede Person im Vertrag hat einen eigenen Anspruch auf die BRE. Wir prüfen für jede Person einzeln die Voraussetzungen. Die BRE und die Vorsorge-Schecks aller Personen im Vertrag erhält der Versicherungsnehmer.

  • Bekomme ich eine anteilige Beitragsrückerstattung (BRE), wenn ich nur Zahnarztrechnungen einreiche?

    Nein. Voraussetzung ist die Leistungsfreiheit im gesamten ambulanten und zahnärztlichen Bereich.

  • Was ist bei einer Anwartschaft oder bei beitragsfreiem Ruhen?

    Für jeden angebrochenen Monat mit beitragsfreiem Ruhen oder Anwartschaft in einem BRE-berechtigten Tarif wird die BRE um 1/12 gekürzt. Zum Erhalt der Vorsorge-Schecks muss ein BRE-Anspruch bestehen. Außerdem darf höchstens an 31 Tagen im Jahr eine Anwartschaft oder ein beitragsfreies Ruhen der Versicherung bestanden haben.

  • Wann wird die Beitragsrückerstattung (BRE) ausgezahlt?

    Die Beitragsrückerstattung wird im 3. Quartal des Folgejahres ausgezahlt.

  • Wie wird die Beitragsrückerstattung (BRE) ausgezahlt?

    Grundsätzlich überweisen wir Ihnen die BRE auf das uns bereits durch Betragseinzug o.Ä. bekannte Konto. Bei Bedarf überweisen wir Ihnen das Geld aber auch gerne auf Ihr Wunschkonto, sofern Sie uns dieses rechtszeitig schriftlich aufgeben.

  • Kann ich statt des Formulars für die Vorsorgeuntersuchung eine Barauszahlung bekommen?

    Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig für Ihre Gesundheit. Wir unterstützen Sie dabei. Nehmen Sie unser Angebot wahr. Eine Barauszahlung ohne Inanspruchnahme der Vorsorge ist jedoch nicht möglich.

  • Wie funktioniert das Vorsorgeprogramm?
    Übersicht der Pauschalbeträge im Vorsorgeprogramm

    Erfüllen Sie alle Voraussetzungen, so bekommen Sie von uns die für Ihr Alter und Ihr Geschlecht passenden Vordrucke für Vorsorgeuntersuchungen automatisch mit allen nötigen Informationen zugeschickt. Reichen Sie uns nach der Untersuchung den von der Arztpraxis ausgefüllten und abgestempelten Vordruck ohne die zugehörige Arztrechnung ein. Diese zahlen Sie bitte selbst. Sie erhalten dafür von uns den für die Untersuchung angegebenen Pauschalbetrag.

  • Verliere ich durch die Inanspruchnahme des Vorsorgeprogramms meine Beitragsrückerstattung (BRE)?

    Nein. Ihre Beitragsrückerstattung bekommen Sie auch bei Inanspruchnahme des Vorsorgeprogramms.

    Sofern Sie jedoch zusätzlich Arztrechnungen zu weiteren Vorsorgeuntersuchungen oder zu weiteren vorsorglichen Maßnahmen in Ergänzung zu den im Rahmen des Vorsorgeprogramms vorgeschlagenen Behandlungen einreichen, geht der Anspruch auf die BRE für das Behandlungsjahr verloren.

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