Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz und die Auswirkungen der Gesundheitsreform auf gesetzlich Versicherte
In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) steigen die Einnahmen nicht im gleichen Maße wie die Ausgaben. Durch das am 10. Juli 2026 im Bundestag beschlossenen GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sollen die Beitragssätze zur gesetzlichen Krankenversicherung stabil und das Finanzdefizit der Krankenkassen gestopft werden – mit Auswirkungen auf Versicherte.
Die wichtigsten Maßnahmen der Gesundheitsreform 2026 für 2027 und 2028 im Überblick:
- Beitragsfreie Mitversicherung in der GKV wird ab 2028 eingeschränkt
- Außerordentliche Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze und Verpflichtungsgrenze in 2027
- Kürzung der Regelversorgung bei Zahnersatz ab 2027
- Erhöhung bestimmter Zuzahlungen ab 2027
- Homöopathie wird nicht mehr erstattet ab 2027