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Vorsorge für die Zukunft
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HanseMerkur Preis für Kinderschutz
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Gewappnet für die Zukunft
„Sorge für Kinder ist Vorsorge für die Zukunft":
Unter diesem Motto vergibt die HanseMerkur Versicherungsgruppe seit 1981 alljährlich den aktuell mit insgesamt 50.000 Euro dotierten HanseMerkur Preis für Kinderschutz. Ausgezeichnet werden einzelne Personen, Gruppen, Vereine und Initiativen, die sich ehrenamtlich und in besonderer Weise um das Wohl von kranken, behinderten oder sozial benachteiligten Kindern bemühen.
Soziale Kompetenz von Anfang an
Seinen Ursprung hat der HanseMerkur Preis für Kinderschutz in den 70er Jahren, als die HanseMerkur mit einem speziell für Kinder entwickelten Tarif neben der stationären Krankenversicherung von Kindern auch die Begleitung durch einen Elternteil im Krankenhaus abdeckte.
Bis heute konnten wir mit dem HanseMerkur Preis für Kinderschutz aus über 3.000 Bewerbungen 121 Einzelprojekte auszeichnen und damit Menschen sowie Initiativen ehren, die sich in ganz besonderer Weise um das Wohl von Kindern kümmern.
Neben dem Preisgeld ist die mit der Preisverleihung einhergehende Publizität von großer Bedeutung.
Preisträger 2009
 Die HanseMerkur Preise für Kinderschutz wurden am 29. Januar 2010 zum 29. Mal verliehen. Eva Luise Köhler, Ehefrau des Bundespräsidenten und Schirmherrin der Allianz Chronisch Seltener Erkrankungen sowie des Deutschen Komitees für UNICEF, übergab die Auszeichnungen für 2009 im Rahmen einer Festveranstaltung in der Hauptverwaltung der HanseMerkur Versicherungsgruppe an vier Initiativen aus Hamburg, Brandenburg und Baden-Württemberg. Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, hielt die Laudationes auf die Preisträger.
Der Hauptpreis für das Jahr 2009 in Höhe von 20.000 Euro ging an:
Die mit jeweils 10.000 Euro dotierten 3 Anerkennungspreise gingen an folgende Projekte:
Institut Ampu-Vita e.V. Projekt "AmpuKids", Hamburg
JuKi – Jugend für Kinder, Bietigheim-Bissingen
Kinderland Dollenchen e.V. Projekt "Lichtpunkte KILADO – Zeit für Kinder", Sallgast OT Dollenchen
Sonderpreis „Sandra Völker-Stiftung“
Der erste Sonderpreis in der Geschichte des „HanseMerkur Preises für Kinderschutz" ging 2001 an die „ Sandra Völker-Stiftung" für asthma- und allergiekranke Kinder, Hamburg. Gestiftet wurde er von dem in Hamburg lebenden britischen Theaterschauspieler Mark Lyndon, der mit einer Oscar Wilde-Benefizlesung rund 3.380 Euro für das Sozialsponsoring-Projekt der HanseMerkur sammelte.
HanseMerkur Preis für Kinderschutz
Infos und Bewerbung
Jetzt läuft die Ausschreibung für den "HanseMerkur Preis für Kinderschutz 2010". Die Auszeichnung, welche die HanseMerkur dann bereits im 30. Jahr vergibt, richtet sich an private Initiativen, die sich selbstlos, höchst engagiert und beispielhaft für die Belange von Kindern einsetzen. Bewerben können sich Projekte, die sich für erkrankte, sozial bzw. psychosozial belastete Kinder oder im Bereich der Vorbeugung vor sozialer Gefährdung engagieren.
Sie interessieren sich für den HanseMerkur Preis für Kinderschutz und möchten sich bewerben oder jemanden zur Bewerbung vorschlagen? Alle notwendigen Informationen finden Sie weiter unten in den hinterlegten PDF-Dokumenten.
Wohin senden Sie Ihre Bewerbung?
Bewerbungen können bis zum 30. April 2010 an folgende Adresse gesandt werden:
HanseMerkur Versicherungsgruppe
Abt. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Frau Gabriela Ulmen
HanseMerkur Preis für Kinderschutz 2010
Siegfried-Wedells-Platz 1
20354 Hamburg
Telefon: (040) 41 19-12 77
HanseMerkur Preis für Kinderschutz
HanseMerkur Versicherungsgruppe: 29 Jahre für den Kinderschutz
Die nachfolgende Tabelle gibt in chronologischer Reihenfolge einen Überblick über die bisherigen Aktivitäten der HanseMerkur rund um den Kinderschutz.
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1979
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Das Internationale Jahr des Kindes und ein von der HanseMerkur bei der Direktorin der Psychosomatischen Abteilung der Kinderklinik am UKE Hamburg, Prof. Dr. Hedwig Wallis, in Auftrag gegebenes Gutachten zur genesungsfördernden Wirkung des „Rooming-in" bei stationär betreuten Kindern werden zur Initialzündung für die alljährliche Ausschreibung des „Hanse-Merkur Kinderschutzpreises", wie die Auszeichnung über viele Jahre heißt.
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1980
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Die Jury um den HanseMerkur Vorstandsvorsitzenden Dr. Gerd-Winand Imeyer und Prof. Dr. Hedwig Wallis tagt zu ersten Mal. Als erster privater Krankenversicherer sichert die HanseMerkur die Kosten des „Rooming-in" mit dem Mutter-und-Kind-Tarif ab.
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1981
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Erster Hauptpreisträger ist der „Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V.", Stuttgart. Das Preisgeld: 10.000 Mark.
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1982
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Prof. Dr. Walter Bärsch, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) e.V., wird Mitglied der Jury.
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1983
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Der erste Sonderpreisträger des „Hanse-Merkur Kinderschutzpreises" ist die „Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind e.V.", Herborn.
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1984
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Die „Arbeitsgemeinschaft für Anfallskranke", Hamburg, nimmt den Hauptpreis entgegen.
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1985
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Ehrengast der Preisverleihung ist die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Annemarie Renger.
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1986
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Die „Deutsche Hilfe für Kinder von Arbeitslosen e.V." aus Hamburg wird Hauptpreisträger.
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1987
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Erste prominente Preisträgerin ist Christiane Herzog, Erste Vorsitzende der „Mukoviszidose-Hilfe e.V.", Kernen. Sie empfängt den Hauptpreis aus den Händen der Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, Prof. Dr. Rita Süßmuth.
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1988
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Ina Jenninger, Ehefrau des Präsidenten des Deutschen Bundestages, überreicht den Hauptpreis an den Verein „Kinder-Aids-Hilfe" in Düsseldorf.
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1989
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Marie-Elisabeth Klee, Vorsitzende des Deutschen Komitees für UNICEF und Jury-Mitglied, hält die Festrede auf die Preisträger.
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1990
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Der „Hanse-Merkur Kinderschutzpreis" feiert 10-jähriges Jubiläum. Schirmherrin der Preisverleihung ist First Lady Marianne v. Weizsäcker.
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1991
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Christiane Herzog (Mukoviszidose-Stiftung) und Prof. Dr. Dieter Sengling, Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, werden Mitglied der Jury. Dr. Manfred Stolpe, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, übergibt die „Hanse-Merkur Kinderschutzpreise" im Amerika Haus Hamburg.
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1992
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Olga Havlová, Ehefrau von Vaclav Havel, überreicht den Hauptpreis an die Frankfurter Initiative „Hilfe für unbegleitete Kinder und Jugendliche auf der Flucht". Die HanseMerkur unterstützt die Plakatausstellung des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) e.V. zum Thema „Hilfe statt Gewalt". Sie erhält die renommierte Auszeichnung „For Excellence in Media on behalf of Children" des International Forum of Child Welfare.
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1993
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Der Hamburger Initiative „IGLU - Hilfe für Kinder von drogenabhängigen Eltern" werden der Hauptpreis und Fördermittel in Höhe von 25.000 Mark zuerkannt.
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1994
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Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, ist Schirmherr der Preisverleihung.
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1995
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Im Jahr 15 des „Hanse-Merkur Kinderschutzpreises" überreicht Christiane Herzog, Ehefrau des Bundespräsidenten, einen Anerkennungspreis an den Krankenhaus-Clown „Doktor Bolo", alias Jorge Bolognino.
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1996
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81-jährig verstirbt das langjährige Jurymitglied, der Ehrenpräsident des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) e.V., Prof. Dr. Walter Bärsch. DKSB-Präsident Heinz Hilgers übernimmt Sitz und Stimme in der Jury. Der DKSB und die HanseMerkur laden den norwegischen Kinderbeauftragten Trond Waage nach Hamburg ein, um der Presse über das Projekt „Kinderpornographie im Internet" bei Save the Children in Oslo zu berichten. Nach der Informationsveranstaltung melden sich mit Marc Decius und Ralf Panzieri zwei Studenten, die darüber berichten, dass der IRC, ein Chat-System im Internet, Dreh- und Angelpunkt illegalen Kinderpornovertriebes ist.
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1997
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Die HanseMerkur finanziert den Computerexperten die Studie „Kinderpornographie im Internet Relay Chat", welche sie gemeinsam mit dem DKSB und Vertretern aus 12 Landeskriminalämtern in Hamburg diskutieren. Im Alter von 76 Jahren verstirbt das Jury-Gründungsmitglied Prof. Dr. Hedwig Wallis. Erstmals unterstützt die HanseMerkur die Kinderkrebsstiftung phönikks im Rahmen des Hamburger Marathons mit einem Förderbeitrag. Seit 1998 laufen zusätzlich auch Mitarbeiter des Unternehmens beim phönikks-Spendenlauf zum Hamburg-Marathon mit. Die HanseMerkur ist Sponsor des „Tages der Kinder" zum 100. Rathausgeburtstag in Hamburg. „Hermann" wird geboren: Der Kasper (Spaß, sich für Kinder einzusetzen) vor dem ehrwürdigen Portikus (die HanseMerkur als Finanzdienstleister) ist seither das Symbol für das Sozialsponsoring-Projekt, das ebenfalls den neuen Namen HanseMerkur Preis für Kinderschutz erhält.
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1998
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Laudatorin auf die Preisträger ist UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen. Die HanseMerkur unterstützt und zeigt die DKSB-Ausstellung „Kindheit ist kein Kinderspiel" in Hamburg. Die Auszubildenden des Unternehmens sammeln im Rahmen einer Tombola beim Mitarbeiterfest 5.000 Mark und übergeben diese an Renate Schneider vom Hamburger Verein „Kinder helfen Kindern". Gefördert wird auch der „Abend in Bewegung" zugunsten der Christiane Herzog Stiftung im Atrium der HanseMerkur, in dessen Verlauf die Citroen Deutschland AG 150.000 Mark an die Mukoviszidose-Hilfe übergibt. Die HanseMerkur lädt zu einer Fachtagung zum Thema „Kinderpornographie im Internet" in Hamburg ein. Steffen Grimm vom LKA Bayern berichtet über erste Ermittlungserfolge.
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1999
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Prominenter Preisträger des HanseMerkur Preises für Kinderschutz ist Jürgen Klinsmann, der schon als A-Nationalspieler seine Stiftung AGAPEDIA gründete. Für sein Kinderhaus in Esslingen/Neckar erhält er einen Anerkennungspreis. Das langjährige Jurymitglied Prof. Dr. Dieter Sengling stirbt im Alter von 63 Jahren nach schwerer Krankheit. 10.000 Mark Soforthilfe stellt die HanseMerkur nach dem schweren Erdbeben in der türkischen Region Gölcük, dem 25.000 Menschen zum Opfer fallen, zur Verfügung. Die Mittel werden zum Bau eines Kinderdorfes für Waisen verwandt. Die Jahrestagung der Deutschen Liga für das Kind findet in der Hauptverwaltung der HanseMerkur statt.
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2000
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Der HanseMerkur Preis für Kinderschutz wird 20! First Lady Christina Rau ist Schirmherrin der Jubiläumsveranstaltung. Christiane Herzog, engagiertes Jurymitglied seit 1991, stirbt am 19. Juni. Aus Altersgründen verlässt Marie-Elisabeth Klee die Jury und wird Ehrenmitglied im Jurorengremium. Ihren Sitz nimmt Reinhard Schlagintweit, Vorsitzender des Deutschen Komitees für UNICEF ein. Die HanseMerkur unterstützt die ZDF-Gala „Der geschenkte Tag" für UNICEF mit 30.000 Mark. Bei der HanseMerkur fällt der Startschuss für das größte Familienfest während des Hamburger Marathons unter dem Motto Knirps & Co. Die Veranstaltung zieht alljährlich bis zu 10.000 Gäste an. Die Mitgliederversammlung des Deutschen Kinderschutzbundes mit 200 Delegierten aus ganz Deutschland findet in der HanseMerkur Hauptverwaltung in Hamburg statt. Die HanseMerkur stellt die Anschubfinanzierung für das Programm „Klasse2000 zur Suchtprävention und Gesundheitsförderung" an zwei ersten Klassen der Grundschule Genslerstraße in Hamburg-Barmbek zur Verfügung. Die HanseMerkur Reiseversicherung AG übernimmt als einer der ersten Sponsoren der „Jugendinitiative Weltausstellung 2000" den Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz für 50.000 Jugendliche aus allen Teilen der Welt, welche die EXPO 2000 in Hannover besuchen. Die HanseMerkur unterstützt die Kampagne des Hamburger Senats zum Thema „Mehr Respekt vor Kindern" und ermöglicht den Druck von Informations- und Programmheften für die Kinder-Aktionswochen an 70 Hamburger Schulen zur gewaltfreien Erziehung. Bundesfamilienministerin Dr. Christine Bergmann stattet aus diesem Anlass der Hauptverwaltung der HanseMerkur einen Besuch ab. Gemeinsam mit Hapag Lloyd und dem OTTO Versand beteiligt sich die HanseMerkur an der „Initiative für Beschäftigung", um Hauptschüler besser für den Berufsalltag zu qualifizieren.
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2001
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Ein vom britischen Schauspieler Mark Lyndon gestifteter Sonderpreis geht an die Profischwimmerin Sandra Völker und ihre Stiftung für asthma- und allergiekranke Kinder. Den Festvortrag zur Verleihung der HanseMerkur Preise für Kinderschutz hält das neue Jurymitglied Prof. Dr. Peter Riedesser, Leiter der Kinderpsychiatrie am UKE Hamburg, zum Thema „Trauma - Terror - Kindervorsorge". Die HanseMerkur übernimmt die Kosten für anonyme Geburten an fünf konfessionellen Frauenkliniken in Hamburg, um ein Zeichen für Frauen in einer großen Notlage zu setzen. Erstmals findet die Lesereihe „Abenteuer entstehen im Kopf", eine Gemeinschaftsaktion der Buchhandlung Heymann, des Jugendinformationszentrums des Amtes für Jugend („Hamburger Ferienpass") und der HanseMerkur an ungewöhnlichen Orten in Hamburg statt. Unter den renommierten Kinderbuchautoren der ersten Stunde, die während der Hamburger Sommerferien aus ihren Werken lesen, ist auch Cornelia Funke („Herr der Diebe"). Die HanseMerkur wird Sponsor des Kinder- und Jugendlaufes „Das Zehntel" zum Hamburger Marathon, in dessen Rahmen sich junge Leichtathleten Preisgelder für ihre Schulen und Vereine zur Anschaffung von Pausenspiel- und Sportgeräten erlaufen können. Bis zu 2.500 Aktive zieht die Veranstaltung über die Jahre an. Die HanseMerkur unterstützt erstmalig die Gesundheits- und Unfallpräventionsaktion der Hamburger Schulbehörde „Schulweg ohne Auto".
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2002
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Fritz Horst Melsheimer wird Vorstandsvorsitzender der HanseMerkur und Vorsitzender der Jury des HanseMerkur Preises für Kinderschutz. Renate Schmidt, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ist Schirmherrin der Preisverleihung in Hamburg.
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2003
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Für das 50. Jubiläumsjahr des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) e.V. wird HanseMerkur Vorstandsvorsitzender Fritz Horst Melsheimer Pate des DKSB-Landesverbandes Hamburg. Die HanseMerkur übernimmt die Kosten für den bundesweiten Druck der DKSB-Aktionsposter zur Ausstellung „Kinder sind der Rhythmus dieser Welt". Das Unternehmen zeigt die Werkschau gleichen Titels erstmalig in Hamburg. Auch der Jubiläumsfestakt sowie ein Benefiz-Konzert für den DKSB finden in den Räumlichkeiten der HanseMerkur statt. Das Bundesministerium der Finanzen würdigt das Kindervorsorgeengagement der HanseMerkur durch die Übergabe eines Albums mit 20 Erstdrucken der Sondermarke „50 Jahre Deutscher Kinderschutzbund".
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2004
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Eva Luise Köhler, Schirmherrin des Deutschen Komitees für UNICEF und des Deutschen Müttergenesungswerks, wird Jurymitglied und nimmt die Preisverleihung in Hamburg vor. Das Preisgeld wird auf insgesamt 50.000 Euro verdoppelt. Die Sommerlesereihe "Abenteuer entstehen im Kopf" wird erstmalig auch um zwei Lesungen zur Adventszeit für junge Leseratten in Hamburg erweitert. Gemeinsam mit der BLUE NOISE GmbH (Veranstaltungstechnik und Tonstudio) stiftet die HanseMerkur dem Chor "Gospel Train" der Gesamtschule Hamburg-Harburg die Live-CD „Take The Chance", die bei zwei Werkstattkonzerten im Unternehmen entsteht. Beim Mitarbeiterfest der HanseMerkur kommen im Rahmen einer Tombola 5.000 € für die Welthungerhilfe zusammen, die in die Verbesserung der Wasserversorgung für Havannas Kindergarten- und Vorschulkinder fließen. Eine Benefiz-Kunstauktion von HanseMerkur und der Initiative HeART meets Charity erbringt im Atrium des Unternehmens einen Erlös von 20.000 € zugunsten des Hamburger Heims „Der Erlenbusch" für Kinder und Jugendliche mit Körper- und Mehrfachbehinderungen.
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2005
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Neu in die Jury des HanseMerkur Preises für Kinderschutz treten u.a. ein: Barbara Stolterfoth, Vorsitzende des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und Prof. Dr. Franz Resch, Präsident der Deutschen Liga für das Kind. Er folgt Dr. Klaus Conrad nach, dem langjährigen Jurymitglied und Ehrenpräsidenten der Liga, der sich aus Altersgründen zurückzieht. Auszubildende der HanseMerkur sammeln 2.500 € für Tsunami-Opfer, die UNICEF für die Aktion „Hamburg hilft" und das Projekt „Schule in der Kiste" auf Sri Lanka zur Verfügung gestellt werden. Mit sechs Unternehmen unterstützt die HanseMerkur den „Familienpass Hamburg", ein Public-Private-Partnership-Projekt von Handelskammer und Senat der Hansestadt, mit dem 200 vergünstigte Freizeitangebote ermöglicht werden. Das Unternehmen ist auch Sponsor des Aktionstages „Zu Fuß zur Schule" der Hamburger Behörde für Bildung und Sport. Die Deutscher Kinderschutzbund - Stiftung erhält eine Zuwendung über 5.000 € durch den Verkauf des von der HanseMerkur geförderten Kinder-Buches „Icy, der kleine Pinguin". Das Amateurtheater Hamburg Players und die HanseMerkur ermöglichen zwei Kindern ein einjähriges Stipendium zum Besuch der Hamburger Theaterschule „Zeppelin". Beim Mitarbeiterfest der HanseMerkur werden über eine von den Auszubildenden organisierte Tombola 6.500 € gesammelt, die dem Förderverein nestwärme e.V. zufließen, damit er sich auch in der Hansestadt mit Angeboten für Familien mit chronisch kranken oder behinderten Kindern etablieren kann.
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2006
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Im Februar tritt die erfolgreichste deutsche Schwimmerin, Sandra Völker, der Jury des HanseMerkur Preises für Kinderschutz bei. Fünf Jahre zuvor war sie als Vorstandsvorsitzende der von ihr gegründeten Sandra Völker Stiftung für asthma- und allergiekranke Kinder selbst Preisträgerin: Der erste Sonderpreis in der Geschichte des HanseMerkur Preises für Kinderschutz ging 2001 an ihre Stiftung. Die zweite Veränderung in der Jury ergibt sich durch das Ausscheiden von Reinhard Schlagintweit, Vorsitzender des Deutschen Komitees für UNICEF e.V., Köln. Fünf Jahre brachte er mit seinen Erfahrungen bei international ausgerichteten Kinderschutz-Aktivitäten wichtige Impulse und Denkanstöße in das Jurorengremium und die Preisverleihungen ein, z. B. seinen Festvortrag im Jahr 2003 zum Thema "Kinderhandel". Die Nachfolge übergibt er im März an seine Nachfolgerin bei UNICEF, Heide Simonis. Die beiden Hamburger Projekte "Zu Fuß zur Schule" und der zwei Mal im Jahr errscheinende "Familienpass" werden auch im Jahr 2006 von der HanseMerkur weiter gefördert. Zum ersten Mal unterstützt die HanseMerkur den "Hamburger Familientag", den die Behörde für Soziales und Familie unter dem Motto "Familienfreundliches Hamburg" veranstaltet. Die Einnahmen des gesponserten zweiten Kinderbuches über den kleinen Pinguin "Icy´s Welt" gehen an den Hauptpreisträger des HanseMerkur Preises für Kinderschutz 2005, "nestwärme e.V. Deutschland" in Trier, der eine Zweigstelle in Hamburg aufbauen will. Ebenfalls die knapp 1.000 Euro aus den Einnahmen des Kartenverkaufs für die Lesereihe "Abenteuer entstehen im Kopf" werden "nestwärme e.V." für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Und in guter Tradition kommt der Erlös aus dem Verkauf von Tombola-Losen, den die Auszubildenden des zweiten Lehrjahres veranstalten, vom Vorstand auf eine runde Summe aufstockt, bedürftigen Kindern zu Gute: 6.500 Euro können an Pastor Hänßgen für die Kinder- und Jugentdtelefonseelsorge des Diakonischen Werks in Hamburg übergeben werden.
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2007
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Weiterverfolgt wird das Engagement für die Projekte "Zu Fuß zur Schule" und der Hamburger "Familienpass", der jedoch ab April mit einem neuen Konzept auch seinen Namen ändert in "Familienwelt". Auch beim vierten "Hamburger Familientag" ist die HanseMerkur als Sponsor wieder mit von der Partie. Ein dritter Band des kleinen Pinguins erscheint, "Icy´s Familie". Auch er wird zu Gunsten des Vereins "nestwärme" verkauft, der mittlerweile auch in Hamburg Hilfen für Familien mit kranken und behinderten Kindern anbietet. Der Erlös aus dem Verkauf der Tombola-Lose für das jährliche Mitarbeiterfest der HanseMerkur wird wieder einem guten Zweck, der mit Kindern verbunden ist, gespendet. Der Betrag in 2007 in Höhe von 6.500 Euro geht an die Kinderinsel Harburg e.V. Die Spende wird als Investment für einen Transporter verwendet, um Fahrräder im Rahmen der Fahrrad-Tauschbörse zu befördern und Pausensnacks für bedürftige Kinder in die Schulen zu bringen. Auch über die Einnahmen aus dem Eintrittskarten-Verkauf der Lesereihe "Abenteuer entstehen im Kopf – Autoren lesen für Kinder ungewöhnliche Geschichten an ungewöhnlichen Orten" freuen sich die Kinder, die in Projekten der "Kinderinsel Harburg" betreut werden. Auf der Jurysitzung für den HanseMerkur Preis für Kinderschutz 2007 im September stockt der Vorstandsvorsitzende, Fritz Horst Melsheimer, das Preisgeld einmalig um 10.000 Euro auf, um fünf anstatt der üblichen vier Initiativen auszeichnen zu können.
Mit dem Deutschen Kinderschutzbund wird vereinbart, dass alle Kinderhäuser, die das Qualitätssiegel Blauer Elefant erhalten, mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 2.000 Euro unterstützt werden. Im März wird in Dresden der erste und im September in Freiberg der zweite Blaue Elefant verliehen.
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2008
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Vier Jahre nach der ersten CD singt der Hamburger Jugendchor der Gesamtschule Harburg (GSH) Gospel Train seinen zweiten Tonträger ein, der wieder von BLUE NOISE und HanseMerkur gesponsert wird. Im Rahmen zweier mitreißender Werkstattkonzerte am 2. und 3. Juli 2008 in unserem Atrium entsteht unter dem programmatischen Titel Build A Bridge eine weitere CD, deren Verkaufserlös für Chorreisen und die Anschaffung neuer Instrumente eingesetzt wird. Auch in diesem Jahr kommen die Einnahmen aus dem Verkauf der Tombola-Lose anlässlich des HanseMerkur-Mitarbeiterfestes Kindern zugute: 3.000 Euro werden an den Hamburger Verein SUCH(T)- und WENDEPUNKT " Hilfe für Kinder alkoholkranker Eltern übergeben, der damit sein neues Projekt Suchtpräventive Kulturwochenenden für Kinder von 7 bis 14 Jahren starten kann. Das Engagement für das Magazin Familienwelt mit vergünstigten Freizeitangeboten für Familien wird fortgesetzt, ebenso für den fünften Hamburger Familientag und das Projekt Zu Fuß zur Schule. Die Verleihung der fünf HanseMerkur Preise für Kinderschutz am 25. Januar durch Eva Luise Köhler, Jurymitglied und Schirmherrin der Allianz Chronisch Seltener Erkrankungen, erhält besonderen Glanz: Gleichzeitig wird der HanseMerkur Preis für Kinderschutz im Rahmen des Projektes Deutschland " Land der Ideen, Ausgewählter Ort 2008 unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler, als ein ausgewählter Ort gekürt. Die Jurysitzung für den HanseMerkur Preis für Kinderschutz 2008 im September wird von der traurigen Nachricht überschattet, dass das langjährige Jurymitglied Prof. Dr. Peter Riedesser, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, im Alter von 63 Jahren gestorben ist. Nach dem Ausscheiden von Heide Simonis aus der Jury wird Dr. Jürgen Heraeus, der von ihr den Vorstandsvorsitz des Deutschen Komitees für UNICEF e.V. übernommen hat, neues Jurymitglied. Neu hinzu kommt auch Heidi Merk, Vorsitzende des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, als Nachfolgerin ihrer Vorgängerin Barbara Stolterfoht.
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2009
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Die Preisverleihung der HanseMerkur Preise für Kinderschutz 2008 an fünf Initiativen im Februar 2009 wird wieder von Eva Luise Köhler vorgenommen. Bestehende Engagements für den Hamburger Familientag und die Aktion Zu Fuß zur Schule werden weitergeführt.
Im Mai verleiht der Zentralausschuss Hamburgischer Bürgervereine von 1896 der HanseMerkur den Portugaleser BÜRGER DANKEN in Silber u.a. auch für 28 Jahre Kinderschutzengagement. Der Erlös aus der erfolgreichen Lese-Förder-Reihe Abenteuer entstehen im Kopf – Autoren lesen für Kinder in den Hamburger Sommerferien geht an das Jesus-Center in Hamburg, das sich mit seinem Bollerwagen-Spielmobil um sinnvolle Freizeitgestaltung für Kinder auf Spielplätzen und Hinterhöfen von St. Pauli und Altona kümmert. Die Einnahmen aus dem Engagement unserer Azubis anlässlich des Mitarbeiterfestes in Höhe von 3.400 Euro werden an Prof. Rainer Thomasius vom Förderverein für suchtgefährdete Kinder und Jugendliche e.V. am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf überreicht. Zwei weitere Blaue Elefanten gehen im Sommer nach Hamburg und im Herbst nach Frankfurt am Main. Als außerordentlich erfolgreich entwickelt sich eine Sammlung von gebrauchtem Spielzeug der Toys Company Hamburg in der Vorweihnachtszeit, bei der HanseMerkur-Mitarbeiter zehn Kubikmeter Spielzeug beisteuern, das an bedürftige Kinder in Hamburger Einrichtungen verteilt wird.
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Der Hauptpreis für das Jahr 2009 in Höhe von 20.000 Euro geht an Kulturbrücke Hamburg e.V., Projekt "Switch"
Die Diskussion um Integration, Migration und Völkerverständigung ist zur Zeit ein Dauerthema. Zahlreiche Ansätze werden diskutiert, einige umgesetzt, viele verworfen. Kinder mit Migrationshintergrund haben häufig Förderungsbedarf und müssen unterstützt werden. Die Kulturbrücke Hamburg e.V. wählt einen besonderen Ansatz: Menschen aus anderen Kulturen, fremden Ländern und mit anderen Gebräuchen sind spannend und bereichern unsere Gesellschaft. Allein in Hamburg leben Menschen aus 186 Nationen. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, die schon mehr als 600 Kinder auf "Weltreise" schickte. "Switch – in 4 Tagen um die Welt" heißt das Projekt des Vereins. Die Organisatoren stellen während der Sommer- und Weihnachtsferien Gruppen aus jeweils vier Kindern verschiedenster Nationen zusammen, die sich dann tageweise gegenseitig besuchen. Jeder Switch-Teilnehmer hat die Aufgabe, seine Heimat bzw. sein Land vorzustellen. Die Teams sind international zusammengestellt, lediglich Deutschland ist als Nation immer vertreten.
www.switchdeutschland.de

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Einer von vier mit jeweils 10.000 Euro dotierten Anerkennungspreise geht an folgendes Projekt:
Die Geschichte von Otto ist traurig und bewegt. Otto ist fünf Jahre alt, er ist sehr schlau, eigenwillig und erzählt gerne von Autos. Otto liebt Fahrzeuge und möchte später einmal Rennfahrer werden. Wenn er von seinem großen Traum erzählt, leuchten seine Augen. Trotzig meint er dann, dass sein großes Vorbild Zanardi (Anm. der Redaktion: Alessandro Zanardi, Rennfahrer) sogar ohne Beine Rennen fahren kann. Otto fehlt ein Bein. Es wurde ihm amputiert, als er zwei Jahre alt war. Otto ist kein Einzelfall, wie Andrea Vogt-Bolm von Institut Ampu-Vita e.V. weiß. Die Leiterin des Projektes AmpuKids berichtet, dass in Deutschland rund 1.000 Amputationen pro Jahr bei Kindern und Jugendlichen durchgeführt werden. Die Gründe für die Operationen sind Fehlbildungen der Gliedmaßen, Unfälle, bösartige Tumor- und Infektionserkrankungen.
www.ampukids.de

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Einer von vier mit jeweils 10.000 Euro dotierten Anerkennungspreise geht an folgendes Projekt:
JuKi – Jugend für Kinder bedeutet Hilfe und Unterstützung von Kindern für Kinder. JuKi, das sind Julika, Janine, Özhan, Oliver und sechs weitere Mitstreiter. Die Schülerinnen und Schüler sind zwischen elf und 14 Jahre alt. Sie gehen in Kindergärten, Büchereien sowie auf Stadtfeste, um vorzulesen und zu spielen. Immer mit dem Ziel, Chancengleichheit, unabhängig von Nationalität, sozialer Herkunft oder dem Einkommen der Eltern, herzustellen. Die Kids wissen, dass die deutsche Sprache der Schlüssel für den Zugang zur Bildung ist.
Julika Pfeiffer war erst elf Jahre alt, als sie beschloss, anderen zu helfen. Zunächst wurde sie UNICEF-Jugendbotschafterin und setzte sich für Kinderrechte ein. Schnell erkannte sie, dass es vielen Kindern nicht so gut ging wie ihr. Und der Entschluss reifte, mehr als nur Spenden sammeln zu wollen. Julikas Mutter, Sozialpädagogin und Familientherapeutin, gab den entscheidenden Impuls, direkt in Ludwigsburg aktiv zu werden. Zwar liegt hier die Arbeitslosenquote bei nur 4,9 Prozent (November 2009) und mit rund 160.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten besitzt der Landkreis heute nach der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Landkreis Esslingen den größten Arbeitsmarkt in der Region. Einer der räumlichen Schwerpunkte liegt dabei sogar in Bietigheim-Bissingen.
www.kifa.de/juki
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Einer von vier mit jeweils 10.000 Euro dotierten Anerkennungspreise geht an folgendes Projekt:
Dollenchen ist ein Ortsteil von Sallgast im Landkreis Elbe-Elster, tief im Süden Brandenburgs. Ein kleiner Ort mit genau 260 Einwohnern. Die Region ist landwirtschaftlich geprägt, es gibt viele Bauernhöfe, und oft leben mehrere Generationen unter einem Dach. Die Verkehrsanbindung beschränkt sich auf die täglichen Schulbusse. Die Arbeitslosigkeit ist durchschnittlich, doch haushalten müssen die meisten der Einwohner. Das Wort Landflucht kennt man aber in Dollenchen nicht. Junge Familien fühlen sich wohl und wollen auf keinen Fall wegziehen. Grund ist der Verein Kinderland Dollenchen e.V. mit seinem Projekt "Lichtpunkte KILADO – Zeit für Kinder".
Die Idee ist so simpel wie gut: 216 erwachsene Einwohner Dollenchens haben Wissen, einen Beruf und Hobbies. Und diese Kenntnisse sollten den 46 Kindern und Jugendlichen im Dorf zugute kommen – so die Idee von Cordula Mittelstädt. Am 20. November 2007 wurde der Traum von neun Dorfbewohnern mit der Gründung von Kinderland Dollenchen e.V. wahr und hat mittlerweile das ganze Dorf mitgerissen. "Wir haben alle Jungen und Mädchen nach ihren Freizeitwünschen und Vorstellungen gefragt. Wir haben zugehört und gelernt. Und nachdem eine Anschubfinanzierung organisiert war, konnten wir loslegen", berichtet die Mitinitiatorin. Zunächst sollte der marode Spielplatz hergerichtet werden. So, dass Kleine wie Große einen Bereich für sich hatten. "Unser Geld war knapp, die Wünsche groß", erzählt die Mutter dreier Kinder weiter. Wir haben alles im Dorf aktiviert, was zwei Beine hatte. Gemeinsam sind wir ans Werk gegangen. Gemeinsam haben wir ein tolles Areal für die Kinder geschaffen".
www.kinderland-dollenchen.de
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Die „Sandra Völker-Stiftung für asthma- und allergiekranke Kinder“
Die Weltklasseschwimmerin Sandra Völker gründete im März 2001 aus eigener Betroffenheit ihre Stiftung für asthma- und allergiekranke Kinder. Sandra Völker möchte mit der Arbeit ihrer Stiftung erreichen, dass auch asthmakranken Kindern die Teilnahme am normalen Sportunterricht ermöglicht wird.
So soll den Kindern Selbstvertrauen und der Glaube an das eigene Können zurückgegeben und Mut gemacht werden, mit der Erkrankung selbstbewusst umzugehen. Es ist vorgesehen, mit Mitteln der Stiftung Sportlehrern eine Zusatzausbildung zum Umgang mit asthma- und allergiekranken Kindern zu ermöglichen und Kinder-Feriencamps an der Ostsee zu organisieren. Medizinisch beraten wird Sandra Völker durch das Asthmazentrum Berchtesgaden, das ein Kompetenzzentrum Asthma & Sport aufbaut.
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