Babysicheres Zuhause


Mehr als die Hälfte aller Kinderunfälle passieren in den eigenen vier Wänden. Babys sind besonders gefährdet, weil sie noch nicht in der Lage sind, Gefahren selbst zu erkennen oder ihnen auszuweichen. Gestalten Sie Ihr Zuhause babysicher, um das Risiko für Ihr Baby zu verringern. Achten Sie darauf, was Ihr Kind vorhat, und greifen Sie rechtzeitig ein. Gezielte Tipps helfen Ihnen, bislang unentdeckte Gefahren zu erfassen und zu vermeiden.

Wie sieht ein babygerechtes Bett aus?

  • Wiegen sind gemütlich und sehen romantisch aus. Kann sich das Baby aber schon selbst drehen und wenden, bieten sie nicht mehr genug Halt. Das Baby braucht ein Gitterbett.

  • Ein Baby verbringt einen großen Teil seiner Zeit im Bett. Daher ist die Qualität des Bettes sehr wichtig. Falls Sie das Bett aus zweiter Hand kaufen, überprüfen Sie anhand der Gebrauchsanweisung, ob alle Teile vorhanden sind.

  • Das Bett muss stabil sein. Der Abstand zwischen den Gitterstäben sollte zwischen sechs und siebeneinhalb Zentimetern liegen, damit der Kopf des Kindes auf keinen Fall dazwischen passt. End- und Seitenteile müssen höher als 60 cm sein. Achten Sie darauf, dass keine Vorsprünge oder Ähnliches in der Nähe des Bettes sind.

  • Lose Plastikstücke oder Matratzenbezüge aus Plastik gehören nicht in ein Kleinkinderbett, da sie eine ernsthafte Erstickungsgefahr darstellen.

  • Unter dicken Federbetten und Kopfkissen kann das Kind ersticken. Babys brauchen keine Kopfkissen. Sie schaden der Entwicklung der Wirbelsäule. Die Decke sollte leicht und nicht zu groß sein. Wenn Sie für Ihr Kind einen Schlafsack benutzen, können Sie auf die Bettdecke verzichten.

  • Wasserbetten sind nichts für Kleinkinder. Sie sind zu weich und bergen die Gefahr des Erstickens.

  • Legen Sie keine heiße Wärmflasche zum Baby ins Bett, es kann sich daran verbrennen.

Wickeltisch und Badewanne

  • Suchen Sie einen stabilen Wickeltisch aus. Das Kissen auf dem Wickeltisch sollte an den Seiten erhöht sein, damit das Baby nicht so leicht auf die Seite rollt.

  • Stellen Sie die Wickelkommode am besten in eine Zimmerecke. Somit werden Stürze zumindest an zwei Seiten durch eine Wand verhindert.

  • Ein Klappgestell muss gegen unbeabsichtigtes Zusammenklappen gesichert sein.

  • Lassen Sie Ihr Kind nicht alleine auf dem Wickeltisch liegen. Selbst ein Neugeborenes kann Kraft genug haben, sich abzustoßen, und so vom Tisch fallen.

  • Das Gestell für Babybadewanne muss rutsch- und kippsicher angebracht sein.

Wie sieht ein sicheres Laufgitter aus?

  • Ein Laufgitter muss stabil sein. Es darf auf keinen Fall von selbst zusammenklappen, auch nicht, wenn sich das Baby ruckartig und heftig bewegt. Stellen Sie sicher, dass Ihr Baby an nichts, weder innerhalb noch außerhalb des Laufgitters, hängen bleiben kann.

  • Ist das Laufgitter gepolstert, muss der Bezug so kräftig sein, dass das Baby ihn weder zerkratzen noch zerlegen kann, da es sonst Teile der Füllung verschlucken kann.

  • Der Laufstall sollte mindestens 60 cm hoch und die Abstände zwischen den Gittern sollten zwischen sechs und siebeneinhalb Zentimetern betragen.

Elektrischer Strom und Elektrogeräte

  • Sichern Sie die Steckdosen, wenn das Kind zu krabbeln und zu robben beginnt. Im Fachhandel erhalten Sie Schutzscheiben zum Einstecken oder Einkleben. Auch können Sie nachträglich Kinderschutzsteckdosen durch einen Fachmann einbauen lassen.

  • Herunterhängende Kabel von Geräten sind eine Gefahr. Kinder benutzen sie gerne, um sich daran hochzuziehen. Daher sollten die Kabel möglichst versteckt angebracht werden und nicht frei herunterhängen.

  • Alle Kabel in der Wohnung müssen eine intakte Isolierung haben.

  • Ein Fehlerstromschutzschalter zwischen Steckdose und Anschlussleitung schaltet bei Fehlerstrom innerhalb von 0,2 Sekunden den Strom ab.

Quelle: HanseMerkur Gesundheitsportal

Sobald Ihr Kind mobiler wird, schon krabbeln oder laufen kann, sollten Sie Ihr Zuhause nach weiteren Gefahrenquellen prüfen. Auf unserem Gesundheitsportal halten wir für Sie hierzu verschiedene Tipps bereit.

Hinweis: Alle Gesundheitstexte aus dem HanseMerkur Newsletter dienen ausschließlich der Information und ersetzen auf keinen Fall professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Newsletter

Kontakt
Kontakt
HanseMerkur Versicherungsgruppe
Siegfried-Wedells-Platz 1
20354 Hamburg
Telefon: (040) 41 19-0
Telefax: (040) 41 19-32 57
E-Mail: info@hansemerkur.de
 
 
Knirps & Co.<br>Die Absicherung speziell für Kinder
 
Knirps & Co. –
Die Absicherung speziell für Kinder
Gesundheitstipps, Medikamentendatenbank, Arztsuche
 
Besuchen Sie
unser
Gesundheitsportal!
Recommend Page | Print | Bookmark | Top