Endlich: Der "Läufer-Rückhol-Bus" ist wieder da


Der DAK-/HanseMerkur "Lumpensammler-Bus" bringt müde Marathonies sicher ins Ziel

Hamburg, 22. April 2008. Am 27. April 2008 gegen 9.00 Uhr ist es wieder soweit: rund 23.000 Läufer, Walker, Rollis und Handbiker gehen Conergy Marathon Hamburg an. Und nach zwei Jahren Pause ist in diesem Jahr das Schlusslicht, der "Lumpensammler-Bus" der Gesundheitspartner DAK und HanseMerkur Versicherungsgruppe, endlich wieder dabei. Es ist die "Läufer-Rückhol-Versicherung" für all jene Sportler, denen auf der 42,195 km lange Strecke die Puste ausgeht oder deren Beine einfach nicht mehr wollen. Das Gefährt wurde in den vergangenen zwei Jahren schmerzlich vermisst und immer wieder nachgefragt. Mehr als 100 Läuferinnen und Läufer konnte der "Besenwagen" seit dem Jahr 2000 sicher ins Ziel bringen. Nun rollt er wieder den Marathon in Hamburg von hinten auf.

Bei der Tour de France heißt er "Voiture de balai". Hierzulande ist "Lumpensammler" oder "Besenwagen" im Volksmund die traditionelle Bezeichnung für die letzte Straßenbahn bzw. die letzte Zug- oder Busverbindung der Nacht. Bei Laufveranstaltungen, Rad-, Skater- oder Automobilrennen rollt dieses Begleitfahrzeug das Feld von hinten auf und sorgt dafür, dass niemand "auf der Strecke bleibt". Auch beim Hamburger Marathon sammelt es die Nachzügler und erschöpfte Langstreckenläufer ein.

"Es gibt viele gute Gründe, den Marathon mit gesundem Menschenverstand vorzeitig zu beenden. Deshalb werden wir als Gesundheitspartner des Marathons den roten Doppeldecker wieder auf die Strecke zu schicken", erläutert Gerd Reinartz, Leiter der DAK Pressestelle Nord, die Wiederaufnahme der Tradition. "Wir wollen einfach, dass sich niemand unnötig überfordert. Die Läufer sollen weiterhin Spaß an der Bewegung haben". Und auch Heinz-Gerhard Wilkens, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der HanseMerkur Versicherungsgruppe ist froh, dass die von der HanseMerkur geprägte Tradition wieder auflebt: "Der Lumpensammler-Bus bringt jene Teilnehmer zum Zieleinlauf, die aufgrund von leichten Verletzungen, Zerrungen, Schmerzen oder Erschöpfung das Rennen beenden müssen, jedoch keine ärztliche Versorgung benötigen", so Wilkens. Unter dem Motto "Wir machen müde Marathonis fit" werden auch am 27. April diese Sportler wieder an Bord des "Lumpensammlers" genommen. Betreut werden sie von 12 Azubis der DAK sowie der HanseMerkur und mit stärkenden Iso- und Erfrischungsgetränken, Nahrhaftem und warmer Kleidung versorgt. So oder so, der Jubel des Publikums ist ihnen gewiss, auch wenn sie die letzten Kilometer der 42,195 km langen Strecke nicht auf eigenen Füßen zurücklegen: Als Sympathieträger wurde der rote Doppeldecker in den Vorjahren vom Applaus der Zuschauer zum Zieleinlauf begleitet.

Der rote "Routemaster"-Doppeldecker, der nun in Hamburg zum Einsatz kommt, ist ein Klassiker, der vor mehr als 50 Jahren erstmals im Londoner Stadtbild auftauchte und seitdem weltweit für die Themsemetropole steht wie die roten Telefonzellen, Big Ben oder die Bobbys. Doch mittlerweile zählt er selbst in der britischen Hauptstadt zu den Raritäten unter den Verkehrsmitteln. Der Hamburger "Routemaster" wurde 1965 in Großbritannien gebaut, ist mit rund 100 PS ausgestattet und kam nach 20 Jahren Dienst bei London Transport im Jahr 1985 in die Elbmetropole. Seine zwei Decks und insgesamt 50 Sitzplätze bieten erfahrungsgemäß ausreichend Platz für erschöpfte Sportler und die hilfreichen DAK- und HanseMerkur-Betreuer.

Hinweis an die Redaktionen: Auf Wunsch bieten wir Ihnen gerne die Möglichkeit zur Mitfahrt – auch für Teilstrecken – auf dem DAK-/HanseMerkur-Lumpensammler. Bitte melden Sie sich bei Annika Wolf (Tel.: 040/4119-1357; Fax: 040/4119 36 26). Unter diesen Nummern kann auch kostenloses Fotomaterial zum "Besenwagen" abgerufen
DAK-/HanseMerkur "Lumpensammler-Bus"

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